Innovativer Toleranzausgleich für Windkraftgetriebe

Der neue Einstell-Stahlring von MARTIN lässt sich als kompakte Einheit montieren und wird über Pins oder Senkkopfschrauben im Windkraft-Gehäuse fixiert.
Pressefoto: Der neue Einstell-Stahlring von MARTIN lässt sich als kompakte Einheit montieren und wird über Pins oder Senkkopfschrauben im Windkraft-Gehäuse fixiert.

(WK-intern) – Großer Ring statt fliegende Späne

MARTIN realisiert innovativen Toleranzausgleich für Windkraftgetriebe

Dietzenbach – Als aktuelles Ergebnis einer kundenorientierten Machbarkeitsstudie präsentierte Zwischenlagen-Spezialist MARTIN vor wenigen Tagen einen außergewöhnlich großen Stahlring mit 630 mm Durchmesser für den Toleranzausgleich beim Einbau von Windkraft-Getrieben. Dabei handelt es sich um eine hoch belastbare Verbundlösung bestehend aus einem soliden M-Tech® S-Trägerring, auf dem zwei halbrunde Zwischenlagen-Ringsegmente des Typs M-Tech® L aufgeklebt sind. Während die Dicke des Trägerrings 6 mm beträgt, haben die schälbaren Segmente eine Gesamtdicke von 3,2 mm und können fünf Hundertstel weise 64 mal abgeschält werden. Bei einer Gesamtstärke von 9,2 mm beträgt die sogenannte Dickenabweichung im Ring nur maximal 0,03 mm über die gesamte Ringfläche! Der Durchmesser liegt mit 630 mm deutlich über bisher realisierbaren einteiligen Ringen für den Toleranzausgleich.

Der neue Einstell-Stahlring von MARTIN lässt sich als kompakte Einheit montieren und wird über Pins oder Senkkopfschrauben im Gehäuse fixiert. Die Schichtblech-Seite des Rings mit ihren M-Tech-L® Zwischenlagen befindet sich sicher zwischen dem massiven Trägerring einerseits und dem Getriebegehäuse andererseits. Die Funktion des massiven Trägerrings ist der dauerhafte Schutz vor Abrieb und Wälzlager-Bewegungen. Damit eignet sich dieser Zwischenlagenring hervorragend als ebenso flexibles wie kostengünstiges Feineinstell-Element für Windkraftgetriebe.

MARTIN ist spezialisiert auf die Herstellung hochpräziser Zwischenlagen  aus Schichtblechen für den Toleranzausgleich in mechanischen Baugruppen. Mit eigener Entwicklungsabteilung und modernem Maschinenpark kann das Unternehmen die Ausgleichselemente in zahlreichen Werkstoff-Kombinationen und jeder gewünschten Geometrie fertigen. Die einbaufertigen Zwischenlagen reduzieren die Montagezeiten und vereinfachen die Instandhaltung, da sie maschinelle Anpassungen – etwa durch Planschleifen – überflüssig machen. Dank des neuen M-Tech L® Rings von MARTIN reduziert sich auch der technische Aufwand bei der Instandhaltung von Windkraftanlagen erheblich. Insbesondere für Offshore-Anlage ist die neue Verbundlösung ein großer Fortschritt!

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top