ENTRADE-Gruppe übernimmt Agnion Energy Inc.

(WK-intern) – Dahlem-Schmidtheim/Düsseldorf/Pfaffenhofen an der Ilm – Die ENTRADE-Gruppe kauft sämtliche Aktien der Agnion Energy Inc. von den bisherigen Eigentümern. Dabei handelt es sich um drei internationale Venture-Capital-Gesellschaften sowie das größte private US-amerikanische Unternehmen im Bereich Abfallwirtschaft, die sich nach der Gründungs- und Aufbauphase des Technologieanbieters aus ihrem Investment zurückziehen. Nach erfolgreicher Restrukturierung wird die Agnion Energy Inc in die Entrade Energiesysteme AG integriert.

ENTRADE erwarb dazu im Mai 2013 die Anteile von Kleiner Perkins Caufield & Byers, Wellington Partners, Munich Venture Partners sowie Waste Management, die zuvor gemeinsam knapp 35 Mio. Euro in das junge Unternehmen investiert hatten. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Agnion ist ein führender Anbieter zur Erzeugung von Strom und Wärme aus fester Biomasse. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im bayerischen Pfaffenhofen und unterhält ein Niederlassungsbüro in Bozen. Die Kerntechnologie wurde vor zehn Jahren an der TU München entwickelt und danach von Agnion gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Jürgen Karl, Inhaber des Lehrstuhls für Energieverfahrenstechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg, und seinem Team als „Heatpipe-Reformer“ (HPR) zur Marktreife geführt. Das Produkt ist mit mehr als 30 Patenten umfassend geschützt.

Technologietransfer und Synergien bei der Holzstrom-Vergasung
„Mit der von Agnion entwickelten Technologie lässt sich aus fester Biomasse erstmals Biomethan erzeugen, welches dann ins Erdgasnetz eingespeist werden kann, „erläutert Julien Uhlig, Vorstand der ENTRADE Energiesysteme AG, die Vorteile des Verfahrens. „Wir versprechen uns davon einen Technologietransfer sowie Synergien zu unserer eigenen Anlagentechnik für die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme auf Basis von Biomasse und selektierten Roh-, Rest- und Abfallstoffen.“

Aktuell liegen konkrete Pläne für mehr als 20 Standorte in Deutschland und Italien vor.

Weitere Informationen auch unter www.entrade.de.

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