Windpark für BMW Werk Leipzig in Betrieb genommen

(WK-intern) – Seit dem Wochenende speisen im BMW Werk Leipzig vier 2,5-Megawatt-Windenergieanlagen den erzeugten Strom direkt ins Werksnetz ein. Sie liefern unter anderem die Energie zur Produktion der Automobilmodelle i3 und i8. Realisiert hat das Projekt der Windparkentwickler wpd, der die Anlagen auch betreibt und den Strom an BMW veräußert. Als Turbinenhersteller wählte wpd das Unternehmen Nordex aus. Der kombinierte Bruttoenergieertrag des Zehn-Megawatt-Windparks beläuft sich auf etwa 28 Gigawattstunden pro Jahr. Das entspricht einer Einsparung von über 21.000 Tonnen CO2-Emissionen.

„Standortspezifische Besonderheiten, speziell die Eingliederung in die bereits vorhandene Infrastruktur sowie die Berücksichtigung der Werksprozesse, waren eine Herausforderung, die wpd sorgfältig geplant und erfolgreich gemeistert hat“, sagt Dr. Klaus Meier, einer der Gründer und heutiger Aufsichtsratsvorsitzender von wpd. „Die direkte Einbindung von Windenergieanlagen in Industriegebiete mit einem oder mehreren Verbrauchern bietet Chancen in der Netzentlastung und ist für die Unternehmen eine sichtbare Verbindung zur ökologischen Stromproduktion.“

Die Erarbeitung des Windpark-Layouts bis hin zur Umsetzung und im Weiteren zur Betriebsführung wurde und wird von wpd gemanagt. Der Kunde hat somit nur einen Hauptansprechpartner. Die Anlagen des Typs N100 mit 100-m-Rotordurchmesser werden auf neu entwickelten 140-m-Hybrid-Türmen errichtet und produzieren in dieser Höhe, verglichen mit dem bisher in der Branche üblichen 100-m-Standard-Turm, um bis zu 20 Prozent mehr Energie pro Jahr. Die höheren Türme dienen damit einem wesentlichen Ziel des Leipziger Direktvermarktungsmodells: Der Strom soll mit einer erhöhten Verlässlichkeit produziert werden, die Volllaststundenzahl vergleichsweise steigen. Die jährlich erzeugte Energiemenge rückt damit näher an das technisch erreichbare Maximum für diesen Standort.

PM: wpd

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