VDI-Energiebarometer: gute Ausgangslage für Energiesektor

(WK-intern) – Wie entwickelt sich der Energiesektor und wie schneiden die einzelnen Energieträger ab? Antworten darauf gibt alle drei Monate das VDI-Energiebarometer. Für die Auswertung befragte der Verein Deutscher Ingenieure rund 640 VDI-Mitglieder aus dem Bereich Energietechnik. Die Ergebnisse für April 2013 zeigen: Der Energiesektor bewertet die Entwicklung seiner Branchen auch im zweiten Quartal positiv.

„Durch die relativ konstanten Ergebnisse wird zum einen die gute Ausgangslage im Energiesektor, aber auch eine abwartende Haltung im Lichte der anstehenden Bundestagswahl deutlich“, sagt Dr. Ina Kayser, im VDI Expertin für die Themen Beruf und Arbeitsmarkt.

Mit dem VDI-Energiebarometer analysiert Deutschlands größte Ingenieurvereinigung quartalsweise die Entwicklung des Energiesektors nach Branchen und vergleicht die unterschiedlichen Energieträger. Im Mittelpunkt stehen die Themen Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsaktivitäten, Branchenentwicklung, Fachkräfte und Unternehmensentwicklung.

Die Auswertung der einzelnen Themen zeigt, dass die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin positiv bewertet wird – mit Ausnahme der Nukleartechnik und der Erdgastechnik. Im Vergleich zur Vorbefragung im Januar fällt auf, dass die positive Einschätzung im Bereich Braunkohle ebenso wie bei der Erdgastechnik deutlich abgenommen haben. Hingegen ist bei den regenerativen Energien in Form der geothermischen Energietechnik, ebenso wie bei Wasser- und Windenergie, ein deutliches Plus zu verzeichnen.

Auch die Innovationsvorhaben hinsichtlich Produkten, Verfahren und Dienstleistungen wurden thematisiert. Wie schon in der Januar-Auswertung schnitt die Wasserkrafttechnik am schwächsten ab. Konstant positiv bewertet wird hingegen die hohe Innovationskraft der Windenergietechnik. Noch bessere Bewertungen als im Januar erhielt die Innovationskraft dezentraler KWK-Anlagen.

Auf die Frage, wie die Experten die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Branche in den nächsten Monaten bewerten, schnitten insbesondere die Bereiche der dezentralen Kraft- Wärme-Kopplungsanlagen, der Energieberatung und des Energiemanagements sowie Forschung und Wissenschaft gut ab. Die Entwicklung der Braunkohleenergie wird im Vergleich zur Vorbefragung deutlich pessimistischer gesehen.

Die vollständigen Ergebnisse des Energiebarometers April 2013 finden Sie unter: www.vdi.de/energiebarometer.
Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Ingenieure brauchen eine starke Vereinigung, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt, fördert und vertritt. Diese Aufgabe übernimmt der VDI Verein Deutscher Ingenieure. Seit über 150 Jahren steht er Ingenieurinnen und Ingenieuren zuverlässig zur Seite. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Das überzeugt: Mit über 150.000 Mitgliedern ist der VDI die mit Abstand größte Ingenieurvereinigung Deutschlands. Meilensteine auf dem Weg von der Gründung 1856 bis heute.

PM:
Stephan Berends
Strategie & Kommunikation / Presse
VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

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