Solarenergie erhöht Bildungschancen in Afrika

(WK-intern) – Yingli Green Energy – der weltweit größte PV Modullieferant gemessen am Lieferumfang 2012, der seine Produkte unter dem Namen „Yingli Solar“ vertreibt – möchte mehr Menschen in Afrika Bildung ermöglichen. Gemeinsam mit Solar Roof Systems, Kingspan und Atama Solar Energy, hat das Unternehmen daher insgesamt 24.000 Euro für die Charity-Organisation SolarAid gesammelt, die durch die Nutzung von Solarenergie die Lernbedingungen in Afrika verbessern möchte. Das gesammelte Geld kommt dem Programm „Lighter Learning“ von SolarAid zugute. Insgesamt zwölf Schulen in ganz Sambia sollen so mit elektrischem Licht ausgestattet werden.

Logo: Yingli Energy

Nur neun Prozent der ländlichen Bevölkerung südlich der Sahara haben Anschluss ans Stromnetz. Eine durchschnittliche Familie wendet stattdessen etwa 25 Prozent ihres Einkommens auf, umgesundheitsgefährdendes Petroleum für entsprechende Lampen zu kaufen. Ziel von SolarAid ist es, diese Petroleumlampen bis 2020 aus Afrika zu verbannen. Jedem afrikanischen Haus soll eine saubere Beleuchtung ermöglicht werden und damit Gesundheit, Bildung und Wohlstand in 110 Millionen Haushalte ohne Zugang zu Elektrizität gebracht werden.

SolarAid verkauft für diesen Zweck Solarleuchten, die ähnlich wie Schreibtischlampen aussehen. So soll ein eigener Solarmarkt entstehen und die Wertschätzung in den Kommunen für die Leuchten gestärkt werden. In Schulen installiert SolarAid Mikro-Solaranlagen, die besonders kostengünstig sind. Für Anschaffung, Installation und Ausstattung der Schule mit Leuchtmitteln fallen nur 2.000 Euro an. Kleine Investition, große Wirkung: Das durch Solarenergie erzeugte Licht verlängert die Zeit zum Lernen am Abend um rund zwei Stunden. Das verbessert die Bildungsqualität und reduziert die Abhängigkeit von teuren und vor allem schädlichen Petroleumlampen. SolarAid fördert damit außerdem die generelle Bekanntheit und Akzeptanz von Solarleuchten: Kinder lernen die Leuchten in der Schule kennen und erzählen ihren Eltern davon. Um auch zu Hause ein längeres Lernen am Abend zu ermöglichen, entschließen sich die Eltern oft zum Kauf einer Lampe. Dieses Prinzip funktioniert, denn die Nachfrage istmittlerweile enorm gestiegen: Insgesamt 294.033 Solarleuchten hat SolarAid 2012 gestiftet und verteilt. 2013 möchte die Organisation die Millionenmarke knacken.

Unternehmen, Schulen und Familien können sich durch die „Lighter Learning“-Initiative von SolarAid für eine bestimmte, ihnen zugeordnete Schule engagieren. Mit ihrer Unterstützung können sie elektrisches Licht in die Klassenräume bringen und Schülern und Lehrern den Kauf von Solarleuchten ermöglichen. Über den Erfolg der Maßnahmen vor Ort werden sie auf dem Laufenden gehalten.

„Es ist uns eine große Freude, das „Lighter Learning“-Programm von SolarAid zu unterstützen. Solarleuchten verlängern die Zeit für das Lernen erheblich und verbessern die Bildungschancen für viele junge Leute. Wir setzen uns für einen starken sozialen Zusammenhalt und eine saubere Umwelt ein.

SolarAid ist Teil dieses Engagements, denn es ist uns wichtig benachteiligten Regionen zu helfen“, erklärt Liansheng Miao, Vorsitzender und CEO von Yingli Green Energy.
„Solarenergie spielt in Entwicklungsländern eine wichtige Rolle, denn viele Kommunen sind stark von Petroleum abhängig und befinden sich in einem Teufelskreis der Armut. Die Arbeit von SolarAid verändert das Leben in den Kommunen und der dort lebenden Kinder. Wir fördern diese Arbeit, weil es eine großartige Möglichkeit ist, zu zeigen, welchen positiven Effekt Solarenergie haben kann. Gleichzeitig können wir so erneut die Kommunen in Afrika unterstützen“, sagt Darren Thomson, Managing Director der Yingli Green Energy International AG.

Yingli Green Energy hat für SolarAid eine Charity-Veranstaltung ins Leben gerufen: Im Rahmen seiner Kundenkonferenz im Oktober 2012 bat das Unternehmen seine Kunden um Spenden in Form einer Auktion. Den Zuschlag erhielt Solar Roof Systems aus Deutschland. Atama Solar Energy aus den Niederlanden und Kingspan aus Großbritannien entschieden sich spontan, die Beträge ihrer abgegebenen Gebote ebenfalls zu spenden. 12.000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Yingli Green Energy verdoppelte diesen Beitrag auf insgesamt 24.000 Euro. Damit konnten zwölf Schulen in Sambia mit Mikrosolaranlagen ausgestattet werden. Beinahe 5.000 Kinder haben dadurch die Möglichkeit erhalten, am Abend bei elektrischem Licht länger zu lernen.

Doch Solar Roof Systems spendete nicht nur Geld für SolarAid. Eine 10kW PV-Anlage, bestehend aus Yingli Solar Modulen, wurde im April 2013 auf einer Schule in Flensburg installiert. 50 Prozent des dort erzielten Gewinns wird Projekten in Afrika gespendet. Im Rahmen der Installation besuchte ein Team von vier Yingli Mitarbeitern die Schule und erklärte den Schülern dort, wie Solarenergie funktioniert und wie diese Kindern in Afrika helfen kann.

„Es geht darum, der Gesellschaft etwas zurück zu geben. Deshalb freuen wir uns sehr, diese wichtige Initiative zu unterstützen“, meint Jörg Truelsen, CEO von Solar Roof Systems, dessen Gebot auf der Yingli Kundenkonferenz Solaranlagen für drei Schulen finanzierte.

„Wenn sich führende Unternehmen mit der gemeinsamen Leidenschaft für Solarenergie zusammen für SolarAid einsetzen, um Kindern zu Hause und in der Schule Zugang zu elektrischem Licht zu beschaffen, dann hilft das, unsere Botschaft weiter zu verbreiten: Solarenergie verändert wirklich Leben. Und es ist sehr einfach, sich zu engagieren: Wir danken Yingli Green Energy, Solar Roof Systems, Kingspan und Atama Solar Energy auch weiterhin für ihr Engagement.“ sagt Richard Turner, Director für Fundraising bei SolarAid.

Yingli Green Energy ruft den Energiesektor auf, die Arbeit von SolarAid zu unterstützen: Jeder kann bis 31. Mai 2013 im Rahmen des Google Global Impact Challenge unter https://globalimpactchallenge.withgoogle.com/#/solaraid für SolarAid abstimmen.

Weitere Informationen zu „Lighter Learning“ unter http://solar-aid.org/lighterlearning

PM: Rebecca Jarschel

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