NGF-Innovationspark in Stralsund der regionalen Wirtschaft vorgestellt

(WK-intern) – Die MEC Mobility Energy Consult GmbH hat am 15. Mai 2013 beim Stralsunder Stammtisch des Unternehmerverbandes Vorpommern e.V. zahlreichen Vertretern der regionalen Wirtschaft die mittelfristigen Investitionsprojekte der New Global Financial GmbH in der Hansestadt vorgestellt. Das auf Investments in der Windenergie-Branche spezialisierte Hamburger Unternehmen plant die Errichtung von insgesamt vier Produktions- und Forschungsstätten im neu entstehenden „Innovationspark Stralsund“ an der Hufelandstraße sowie den Bau eines Montagewerkes für getriebelose Windkraftturbinen im maritimen Industrie- und Gewerbegebiet „Franzenshöhe“.

Logo: NGF

Details zu den einzelnen Investitionsprojekten erläuterte Manager Uwe Clemens von MEC. Die Stralsunder Firma ist mit dem Projektmanagement der Ansiedlungsvorhaben beauftragt. Alle Projekte sind auf Erneuerbare Energien fokussiert. In der gesamten Projekt-vorbereitungszeit ist der Investor New Global Financial GmbH vom Vorstand des Unternehmerverbandes Vorpommern sehr engagiert unterstützt worden, betonte MEC-Manager Uwe Clemens. Der regionale Unternehmerverband wird auch die Realisierung der Projekte weiterhin mit Rat und Tat begleiten und unterstützen, sagte Karsten Liefländer von der Geschäftsstelle Stralsund der Industrie- und Handelskammer zu Rostock.

„Die Ansiedlung innovativer Unternehmen am Strelasund zur Nutzung Erneuerbarer Energien ist ein Standortvorteil für die gesamte Region. Davon werden auch die vorpommerschen Industriestandorte Mukran und Lubmin profitieren, die ebenfalls auf Erneuerbare Energien setzen.“ Der Netzwerkgedanke im Unternehmerverband komme dabei voll zum Tragen, so Karsten Liefländer. Die regionale Wirtschaft betrachte die NGF-Investitionsprojekte als große Chance, neue Industriearbeitsplätze in Stralsund zu schaffen.

„Wo produzierendes Gewerbe sich ansiedelt, da ergeben sich auch für regionale Zulieferer sowie Service- und Dienstleistungsunternehmen neue Geschäftschancen“, unterstrich in der Diskussion des Stammtisches der Unternehmer Wilfried Hinz. Der Geschäftsführer der Stralsunder Wach- und Sicherheitsdienst GmbH ist überzeugt, dass es mit den geplanten Investitionsprojekten gelingt, jungen Leuten eine Berufsperspektive in ihrer Heimat zu geben und Fachkräfte am Stralsunder Standort zu halten. Eine Delegation von 15 Mitgliedern des Unternehmerverbandes Vorpommern e.V. reist am Freitag, den 17. Mai 2013, nach Berlin. Bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen die Unternehmer die CDU-Politikerin auch über die Investitionsprojekte am Strelasund in Kenntnis setzen.

Die Investitionsvorhaben
Auf dem 42 Hektar großen Gelände des „Innovationsparks Stralsund“ wird im nordöstlichen Bereich eine innovative Rotorblatt-Produktion installiert. Der hohe Automatisierungsgrad von 80 Prozent ist in dieser Fertigungstechnologie weltweit einzigartig. Pro Jahr sollen 1000 Rotorblätter mit einer Länge von bis zu 70 Metern für Onshore-Windkraftanlagen hergestellt werden. Eine bisher nicht markteingeführte neue Speicherbatterie wird im zweiten Industrieprojekt produziert werden. Diese ist in der Lage, erzeugten Wind- und Solarstrom zu speichern und schließlich mit Zeitverzug in das Stromnetz einzuspeisen.

Von diesem leistungsfähigen Speichermedium können auch Betreiber kleiner Windkraftanlagen vom Typ „Bora“ profitieren, die künftig ebenfalls im „Innovationspark Stralsund“ hergestellt werden. Die 230-kW-Windräder mit einem Rotordurchmesser von nur 25 Metern eignen sich besonders für lokale Insellösungen zur Energieversorgung. Bei dem vierten geplanten Projekt im Innovationspark steht ebenso das Thema Energie im Mittelpunkt. Das alternative neue technologische Konzept, das in Stralsund umgesetzt werden soll, befindet sich allerdings noch in der Vorbereitungsphase und wird zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert. Rund 200 qualifizierte Arbeitsplätze werden in den neuen Werken entstehen.

Im Montagewerk am Standort „Franzenshöhe“ ist vorgesehen, zunächst zwei Varianten getriebeloser Windkraftturbinen herzustellen. Es handelt sich bei der innovativen Technik um Prototypen. Die Produktions- und Serienreife soll auch mit Unterstützung von Fach-kräften der Fachhochschule Stralsund zeitnah erreicht werden. NGF investiert 13 Millionen Euro in das neue Werk, in dem ca. 60 qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Informationen zu den Jobs erhalten interessierte Bewerber beim Institut für Marktwirtschaft (IMA) in Stralsund unter Tel.: 03831/29 73 01 bzw. im Internet unter www.ima-wissen.de
Ansprechpartner für Medien auf Seiten des Investors NGF ist Projektmanager Karl Engelke, erreichbar unter Tel.: 040/28 40 864-0 und E-Mail: k.engelke@new-global-financial.com

PM: Thomas Schwandt – press, public, projects

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