Windkraft auf dem Dach – ein lohnenswertes Investment

Kleinwindanlage / Foto: HB
Kleinwindanlage / Foto: HB

(WK-intern) – Deutschland genießt weltweit einen herausragenden Ruf, aufgrund der technologischen Vielfalt und dem Bestreben, Methoden und Bauweisen zu entwickeln, die zukunftsträchtig und umweltschonend für die nötige Energiegewinnung arbeiten.
Insbesondere kommunale Energieversorger investieren sehr viel Geld in den Ausbau von Windrädern sowie alternativen Energiegewinnungsmaßnahmen, um letztlich das Preisniveau zu mindern oder aber stabil zu halten.

Dieser Technik kann man sich auch bei der eigenen Immobilie bedienen, wie der folgende Artikel zeigt.

Wertsteigerung durch sich selbst versorgendes Haus

Die große Begeisterung, die Hausbesitzer für diese Technik aufzeigen, hat vor allem einen Hintergrund: Es reizt die technische Möglichkeit, unabhängig von Energieanbietern zu sein.
Nicht jedes Haus beziehungsweise Dach eignet sich jedoch für eine Installation, und ganz besonders das Gros der Altbauten weist Eigenschaften aus, die teure Anpassungen mit sich bringen.
Keine Frage, hängt der Erfolg dieses Investments doch von einer ureigenen Kraft ab, die uns Mutter Erde schenkt: der Windenergie.

Wenn Sie selbst mit dem Gedanken einer Installation spielen, so sollten Sie unbedingt transparente und nachvollziehbare Berechnungen anlegen.
Nicht selten geschieht es nämlich, dass weit über all zu optimistischen Prognosen sich bewegende Investitionsvorhaben unrentabel arbeitet, weil die Grundlagen und Voraussetzungen zu ungünstig sind.
Da Wind nur schwer einzuplanen ist, machen selbst kleinere Abweichungen den Eigentümern einen Strich durch die Rechnung.
Sie sollten die Planung zunächst einem Elektroinstallateur überlassen, der auf Grund seiner Erfahrungen besser abschätzen kann, wann sich ein Investment lohnt.

Wirtschaftlich lohnenswert ab fünf kWh-Nennleistung

Experten legen fünf kWh-Nennleistung an, sodass ab dieser Leistungsfähigkeit konstante Erträge erwirtschaftet werden – in Kombination mit einem hohen Eigenverbrauch oder der Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.
Fernab der technischen Grundlagen gibt es vor allem auf rechtlicher Seite Klärungsbedarf, denn jedes Bundesland einzeln regelt die Bestimmungen für derlei Installationen.
Die sonnenreichen Bundesländer Baden-Württemberg, Sachsen sowie Bayern hingehen haben eine sogenannte “Baugenehmigungsfreiheit”, die für alle Kleinwindanlagen mit einer Größenordnung von bis zu zehn Metern Nabenhöhe sowie 40 Quadratmetern Rotorfläche gilt.

Es ist aus diesem Grunde absolut ratsam, einen Fachmann zugleich mit der rechtlichen Beurteilung zu beauftragen, um am Ende keinen Ärger mit dem Bauamt zu bekommen.
Eine große Rolle für den Erfolg von Windkraftanlagen auf dem heimischen Dach spielen auch die lokalen Windbedingungen, die von der Anlage passgenau erfasst werden müssen.
Ähnlich bei einem Fahrraddynamo, der je nach Trittstärke mehr oder weniger stark leuchtet, können Windräder immer nur eine bestimmte Kraft aufnehmen und umsetzen.

Im Zweifelsfalle setzt das System aus oder wird beschädigt, da kein Betrieb möglich ist.

PM: PP

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