Edenhofer berät Forschungsforum Energiewende

(WK-intern) – Die Wissenschaft ist ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Energiewende. Ottmar Edenhofer, Chefökonom und Forschungsbereichsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), ist nun in die Arbeitsgruppe Ökonomie des „Forschungsforum Energiewende“ berufen worden, die die politischen Maßnahmen wissenschaftlich begleiten soll. Die interdisziplinäre Initiative geht zurück auf die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech), die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

Logo: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

„Die Energiewende ist eines der größten Experimente, die eine Industriegesellschaft jemals durchgeführt hat“, sagte Edenhofer. „Ein Experiment dieser Größenordnung muss durch wissenschaftliche Politikberatung unterstützt werden.“ Diese müsse wie ein sozialer Lernprozess organisiert werden. „Die Wissenschaft leuchtet die gangbaren Wege aus, es ist aber die Politik, die entscheiden muss, welcher Pfad beschritten wird“, so Edenhofer.

Das Forschungsforum Energiewende bündelt die gegenwärtige Expertise zur Energiewende in acht interdisziplinären, thematischen Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppe Ökonomie, in die Ottmar Edenhofer nun berufen wurde, widmet sich den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Übergang in das Energiesystem der Zukunft und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf – zum Beispiel, was für Anreize geschaffen werden könnten, oder wie ein geeignetes Marktdesign aussehen sollte.

Weblink zum “Forschungsforum Energiewende”:
http://www.bmbf.de/de/12337.php
http://www.acatech.de/de/projekte/laufende-projekte/dialogplattform-forschungsforum-energiewende.html

PM: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Pressestelle

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