Das Ostdeutsche Energieforum geht in die zweite Runde – Impulse für die Energiewende setzen

(WK-intern) – Am 29. und 30. April 2013 geht das Ostdeutsche Energieforum nach erfolgreicher Premiere im letzten Jahr in seine zweite Auflage. Die thematischen Schwerpunkte des Forums setzt nach wie vor die Energiewende in Deutschland. „Im Jahr drei der politisch gesetzten Energiewende ist immer noch kein Masterplan der Bundesregierung erkennbar. Dagegen wird die ostdeutsche Wirtschaft mit steigenden Energiepreisen, verbunden mit Investitionsrisiken durch nahezu täglich neue Ideen zur Gestaltung energiepolitischer Rahmenbedingungen, konfrontiert.

Dieser Zustand lähmt Wertschöpfungsketten im gesamten Energiebereich und gefährdet sowohl getätigte als auch geplante Investitionen“ so Wolfgang Topf, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, zur aktuellen Situation. „Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und ein verbindliches Konzept zur Gestaltung der Energiewende zu erarbeiten, welches sich an wettbewerbsfähigen Preisen und kontinuierlicher Verfügbarkeit messen lassen muss.”

Logo: IHK Leipzig

Die Veranstalter erwarten über 600 Fach- und Führungskräfte, die im Congress Center Leipzig gemeinsam diskutieren und nach Lösungswegen im Energiebereich suchen werden. Vorträge und Foren an beiden Veranstaltungstagen dienen dabei als Impulsgeber. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem Fragestellungen nach bezahlbarer Energie für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort, eine gerechtere Netzkostenverteilung für das gesamte Bundesgebiet, die Versorgungssicherheit und Netzstabilität, die Planungssicherheit im Kraftwerksbau, die Entwicklung einzelner Energieträger im Energiemix oder dem energiewirtschaftlichen Bauen.

Hartmut Bunsen, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, zum hochkarätigen Teilnehmer- und Adressatenkreis: „Wir freuen uns, mit Vizekanzler und Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler sowie dem Bundesumweltminister Peter Altmaier zwei maßgebliche Köpfe bei der Gestaltung der Energiewende gewonnen zu haben. Nur mit den richtigen Adressaten können wir unseren Forderungen nach Preisstabilität, Versorgungssicherheit und Beteiligung des Mittelstandes bei der Umsetzung der Energiewende Nachdruck verleihen, um schlussendlich die Wettbewerbsfähigkeit des ostdeutschen Mittelstandes zu sichern.

Das 2. Ostdeutsche Energieforum bietet dafür eine ausgezeichnete Plattform, auf dem die klein- und mittelständischen Unternehmer ihre Probleme und Ansprüche gegenüber Politik, Energiewirtschaft und Wissenschaft formulieren können.“ Weitere Referenten und Teilnehmer sind unter anderem Dr. Karsten Heuchert (VNG AG), Tuomo J. Hatakka (Vattenfall), Dr. Frank Büchner (Siemens AG), Dr. Ingo Luge (E.ON Energie AG), Stephan Kohler (dena), Thomas Prauße (Stadtwerke Leipzig) und Carl-Ernst Giesting (enviaM).

Über das Ostdeutsche Energieforum:
Das Ostdeutsche Energieforum ist ein Kongress für Entscheider und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die Lösungen für die erkennbare Problematik der Umsetzung der von allen Teilnehmern gewollten Energiewende suchen und entwickeln wollen. Veranstalter des Ostdeutschen Energieforums sind die Landesarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins. Das erste Ostdeutsche Energieforum fand im Mai 2012 in Leipzig statt.

Weiterführende Informationen, zur Anmeldung sowie die Akkreditierung für Medienvertreter unter: www.ostdeutsches-energieforum.de

PM: Industrie- und Handelskammer zu Leipzig – Jörg Hübner / Claudia Schmidt

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