Zusammenarbeit steigert Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Qualitätsüberwachung

(WK-intern) – VDMA: Maschinenbau und Automobilbau im Composite-Dialog – Zusammenarbeit steigert Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Qualitätsüberwachung

Gemeinsame Veranstaltung von VDMA Forum Composite Technology und Carbon Composites e.V.

Neckarsulm –  „Die hohe Zahl der Teilnehmer (ca. 150) hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen und zeigt, dass der Composite-Dialog zwischen dem Maschinenbau und der Automobilbranche von hoher Bedeutung ist“, freuten sich Frank Peters, Sprecher des VDMA Forum Composite Technology und Dr. Hans-Wolfgang Schröder, Geschäftsführer Carbon Compostites e.V. am 20.03.2013 anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung „Carbon Composites für den Automobilbau – Mechanical Engineering meets Automotive“ im Audi Forum, Neckarsulm.

Individuelles und informatives Programm

Neben den Fachvorträgen bot „Carbon Composites für den Automobilbau – Mechanical Engineering meets Automotive“ Gelegenheit für bilaterale Kontakte durch das Angebot eines B2B-Matchmakings. Dieses wurde von 50 Unternehmensvertretern genutzt, um bereits im Vorfeld der Veranstaltung konkrete Gesprächstermine untereinander zu vereinbaren. Darüber hinaus konnten sich die rund 150 Teilnehmer während einer Werksführung im Leichtbauzentrum Neckarsulm über die Entwicklungen des Automobilherstellers informieren: Das Karosseriegewicht lässt sich bereits heute dank Mischbauweise um bis zu 40 Prozent gegenüber einer herkömmlichen Stahlkonstruktion reduzieren.

Automobilbau ist wesentlicher Treiber

Anwendungen hochfester Faserverbundbauteile – insbesondere CFK im Automobil – stehen derzeit besonders stark im Fokus. Sie werden in der von Roland Berger Strategy Consultants und dem VDMA Forum Composite Technology erstellten Studie „Serienproduktion von hochfesten Faserverbundbauteilen“ mit einem jährlichen Wachstum von 33 Prozent zwischen 2011 und 2020 für den Sektor der endlosfaserverstärkten CFK-Werkstoffe als echte Treiber angesehen, wenn es um die Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen geht.

Industrie macht deutlich Fortschritte

Bis 2020 wird für hochfeste carbonfaserverstärkte Kunststoffe insgesamt ein jährliches Wachstum von 17 Prozent erwartet. Voraussetzung dafür sind allerdings erhebliche Kostensenkungen, denn Material- und Prozesskosten sind derzeitig gerade für die Automobilindustrie noch zu hoch. Doch wie auf der Veranstaltung in Neckarsulm in verschiedenen Vorträgen und Diskussionen zu hören war, kann die Industrie hier deutliche Fortschritte machen. So erklärte Axel Wintermeyer (Vice President Sales und Marketing, KARL MAYER Textilmaschinenfabrik GmbH), dass durch die Zusammenarbeit mit Partnern im Automobilbereich bei Prozessstabilität, Reproduzierbarkeit und Qualitätsüberwachung ein starker Vorwärtstrend zu erkennen ist.

Kooperationen führen zu Synergieeffekten

Diese Aussage stützt das Vorhaben der vier Organisationen AVK – Industrievereinigung verstärkte Kunststoffe, Carbon Composites e.V., CFK Valley Stade e.V. und VDMA Forum Composite Technology, den Dialog zwischen OEMs, Zulieferern und dem Maschinenbau durch regelmäßige Partnertreffen zu fördern. Unternehmen der verschiedenen Netzwerke stehen damit im intensiven Austausch und können gemeinsam Synergieeffekte nutzen.

PM: VDMA

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