Pressestatement von GP JOULE zum Energiegipfel der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder

Ove Petersen, Geschäftsführer GP JOULE GmbH
Ove Petersen, Geschäftsführer GP JOULE GmbH

(WK-intern) – Pressestatement von Ove Petersen, Geschäftsführer GP JOULE GmbH, zum morgigen Energiegipfel der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder

Die Politik hat jetzt noch die Chance, Fehler zu korrigieren, bevor sie gemacht sind.

Auf dem morgigen Energiegipfel der Kanzlerin bietet sich der Politik die Chance, den Wahlkampf-Schnellschuss Strompreisbremse zurückzunehmen und vielmehr mit den Vorbereitungen einer ernstzunehmenden, umfassenden EEG-Reform nach den Wahlen zu beginnen.

Nur so lässt sich das Vertrauen in die Politik wiederherstellen, dass Altmaier und Rösler in den letzten Wochen zerstört haben – und zwar nicht nur innerhalb der Erneuerbare-Energien-Branche, sondern auch gegenüber den Verbrauchern, die sich mit den Klimazielen der Bundesregierung identifizieren konnten. Dem Großteil der Erneuerbaren Branche ist durchaus bewusst, dass es ein „weiter so“ nicht geben kann. Aber eine rein aus wahlkampftaktischem Kalkül angelegte Schnellschuss-Aktion wird nicht den Strompreis senken, sondern den Umbau des Energiemarktes abwürgen.

Das wichtige Ziel, den Strompreis zu entlasten, lässt sich sehr schnell und effektiv erreichen: Durch eine Senkung der Stromsteuer um 23% beispielsweise – also um den Anteil, den die Erneuerbaren Energien am Gesamtmarkt einnehmen. Damit lassen sich bereits 1,6 Milliarden EUR Einsparungen realisieren. Mit einer Senkung der Liquiditätsreserve der Übertragungsnetzbetreiber auf 5% ließen sich weitere 0,6 Milliarden EUR einsparen. Gemeinsam könnten mit diesen beiden Maßnahmen allein Kosten von 2,2 Milliarden EUR reduziert werden – ein Wert also, der noch deutlich über den 1,86 Milliarden EUR liegt, die mit dem Eckpunktepapier von Altmaier und Rösler reduziert werden sollen.

Wenn die Politik es ernst meint damit, die Letztverbraucher zu entlasten, sollte sie zu solchen effektiven Maßnahmen greifen, statt Vorschläge zu unterbreiten, die die Branche irreparable Schäden zuführen und letztlich den Verbrauchern nichts bringen würden.

Wer nachhaltig den Strompreis senken will, muss die Erneuerbaren Energien in den Markt integrieren. 100% Erneuerbare Energien geht aber nur, wenn es auch Energiespeicher gibt, die eine Energieversorgung auch an wind- und sonnenarmen Tagen gewährleisten. Hierfür brauchen wir auch keine Subventionen oder großen Förderprogramme. Uns würde es schon reichen, wenn Energiespeicher nicht wie Letztverbraucher behandelt werden würden. Die Energie darf erst dann mit Abgaben belastet werden, wenn sie tatsächlich beim Letztverbraucher ankommt! Alles andere verteuert den Preis nur künstlich.

Wir fordern die Teilnehmer am Energiegipfel deshalb auf, ihre große Verantwortung für die Energiewende besonnen wahrzunehmen und den fatalen Kurs der vergangenen Wochen zu korrigieren.

Über GP JOULE

Mit Energie gewinnen – unter diesem Motto entwickelt, plant und realisiert GP JOULE Projekte für die zukunftsträchtige Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel der Unternehmensgründer und Agrar-Ingenieure Ove Petersen und Heiner Gärtner ist es, Land und Wirtschaft miteinander zu verbinden, um Kapitalanlegern fruchtbare Investitionsperspektiven zu eröffnen. Neben den Geschäftsfeldern Solarenergie, Windkraft und Biomasse bündelt die Unternehmenssparte Zukunftskonzepte das Know-how der Energieexperten zu ganzheitlichen Lösungen und widmet sich der Erforschung neuer Technologien. GP JOULE ist heute mit vier Standorten in Nord- und Süddeutschland sowie drei internationalen Standorten in den USA und Kanada vertreten, der Hauptsitz liegt im nordfriesischen Reußenköge.

PM: GP Joule GmbH

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