Video: Kühlung von Fukushima Daiichi fällt wegen Blackout aus

(WK-intern) – Stromausfall im AKW Fukushima

  • Drei Abklingbecken können nicht mehr gekühlt werden
  • Bei Fischen werden Rekordbelastungen mit hochradioaktivem Cäsium gemessen

Sehene Sie das Video aus Japan

Gestern hatte Tepco von Fischen mit der 7400 fachen Strahlung gemeldet, dass sind 740.000 Becquerel Cäsium-Belastung pro Kilogramm Fischfleisch.

Angeblich bestehe keine Gefahr der erneuten Kernschmelze in Fukushima Daiichi.

Sehen Sie hier das Video des ZDF: Die Fukushima-Lüge – Dokumentation Atomkraftwerk Fukushima

Veröffentlicht am 19.01.2013

Als die japanische Regierung am 11. März 2011 um 19.06 Uhr den atomaren Notstand ausrief, hielt die Welt den Atem an. ZDFzoom geht der Frage nach, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte und wie Japans Atombosse und die Regierung damit umgingen. Die Recherchen zeigen: Es gab schon vor der Katastrophe ein Netz aus krimineller Energie, Ignoranz und Vorteilsnahme, das die japanische Gesellschaft seit Jahrzehnten immer mehr durchdrungen hat.

Das große Erdbeben und der darauf folgende Tsunami hatten in Japans Norden am Nachmittag ganze Städte ausgelöscht. Japan am Boden, und jetzt auch noch der befürchtete Supergau, der drohte, eine der bevölkerungsreichsten Regionen der Erde in eine atomare Wüste zu verwandeln – mit unabsehbaren Folgen für Japan und die Weltwirtschaft. In den Tagen nach dem Beben zerstörten Explosionen vier Reaktorgebäude des Atomkraftwerks Fukushima Daichi. Fassungslos blickte die Welt auf die Hightech- und Atomnation Japan, die ganz offensichtlich außerstande war, diese gefährliche Technologie zu beherrschen.

Politiker, ehemalige Behördenmitarbeiter und Medienleute erklären das korrupte Netzwerk aus Atomindustrie, Politik, Aufsichtsbehörden, Wissenschaft und Medien. Es gibt dafür in Japan sogar einen eigenen Namen: “Atomdorf”. Und das scheint bis heute intakt.

HB

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