Landesverband Erneuerbare Energien begrüßt Klimaschutzgesetz in NRW

Pressebild: LEE
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(WK-news) – Ausbau Erneuerbarer Energien zentrale Maßnahme zum Erreichen der Klimaschutzziele

Der nordrhein-westfälische Landtag hat das Klimaschutzgesetz für NRW verabschiedet.

Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, mahnt jedoch Konsequenz und Nachdruck beim Erreichen der festgelegten Klimaschutzziele an.

„Mit dem Klimaschutzgesetz übernimmt Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit den höchsten Treibhausgasemissionen klimapolitische Verantwortung“, kommentiert Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW, die Verabschiedung des Gesetzes. Allerdings müssten die derzeit im Klimaschutzplan erarbeiteten Maßnahmen letztlich auch konsequent umgesetzt werden, wenn die Ziele des Gesetzes erreicht werden sollen. „Schon heute ist klar, dass zum Erreichen der formulierten CO2-Reduktionsmarken neben Energieeinsparungen und der Steigerung der Energieeffizienz gerade dem Ausbau der erneuerbaren Energien eine zentrale Bedeutung zukommt. In diesem Sinne fordern wir von der Landesregierung die Energiewende im Land weiter mit Nachdruck voranzutreiben.“, so Dobertin.

In diesem Zusammenhang weist der LEE NRW noch einmal ausdrücklich darauf hin, das die derzeit von Teilen der Landesregierung befürworteten Neubauten von Kohlekraftwerken in einem großen Widerspruch zu den Zielen des Klimaschutzgesetzes stehen. Braun- und Steinkohle seien als klimaschädlichste Energieträger mit einem dezentralen Energiesystem aus erneuerbaren Energien nicht kompatibel. Bei der Produktion einer Kilowattstunde Strom in Braunkohlekraftwerken falle rund fünfzigmal soviel CO2 an, wie bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Windstrom. Vielmehr gelte es als so genannte „Brückentechnologie“ auf den Energieträger Gas und dessen Nutzung in modernen, flexiblen Gas-und-Dampfkraftwerken sowie in kleinen, dezentralen Blockheizkraftwerken zu setzen.

PM: Landesverband Erneuerbare Energien NRW e.V.

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