Empa: Chancen und Risiken der Elektromobilität

Chancen und Risiken der Elektromobilität für die Schweiz - Eine neue Studie von TA-SWISS
Chancen und Risiken der Elektromobilität für die Schweiz – Eine neue Studie von TA-SWISS

(WK-intern) – Elektroautos gelten als Hoffnungsträger für eine Mobilität, die unsere Umwelt weniger belastet.

Mit dem richtigen Strom-Mix sind sie nicht von fossilen Energieträgern abhängig und helfen somit, den Schadstoffausstoss des Verkehrs zu senken.

Noch behindern die begrenzte Reichweite und die geringe Lebensdauer der Batterie, dass sie sich rasch verbreiten.

Ebenfalls geht gerne vergessen, dass die Produktion von Elektroautos die Umwelt sehr wohl belastet.

Eine neue TA-SWISS-Studie unter Leitung von Empa-Wissenschaftlern beleuchtet Chancen und Risiken und gibt konkrete Empfehlungen.
Quelle: iStockphoto.com
Die Studie von TA-SWISS empfiehlt, bei der Zulassung neuer Personenwagen energieeffiziente Fahrzeuge bevorzugt zu behandeln. Dabei solle nicht nur der Energieverbrauch in der Betriebsphase beachtet werden, sondern die Umweltbelastung während des ganzen Lebenszyklus der Fahrzeuge. Und um negativen Rückkopplungseffekten vorzubeugen, müsste die Mobilität gesamthaft verteuert werden, damit die umweltfreundlicheren und günstigeren Fahrzeuge nicht dazu führen, dass der Verkehr insgesamt zunimmt.
Zudem sei ein «Mobility Pricing» einzuführen, so eine weitere Empfehlung der Studie, um rückläufige Einnahmen aus den Treibstoffzöllen zu kompensieren, die aus einer weiteren Effizienzsteigerung sämtlicher Motorentypen resultieren dürfte. Die fahrleistungsabhängige Abgabe sei dabei so zu gestalten, dass sie effiziente Fahrzeuge und die kombinierte Verwendung öffentlicher und individueller Verkehrsmittel fördert.

Schliesslich seien Vorschriften für Design und Entsorgung zu erlassen, damit die verbauten Materialien rezykliert werden können und die Abhängigkeit von Primärrohstoffen sinkt.

Mehr zur Studie erfahren Sie in der Medienmitteilung von TA-SWISS

PM: Empa

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