Grüne Woche, Thema Welternährung: Wie werden wir alle morgen noch satt?

Standortgespräch der FNL mit angeregter Debatte um die Frage „Wie werden wir alle morgen noch satt?“
Standortgespräch der FNL mit angeregter Debatte um die Frage „Wie werden wir alle morgen noch satt?“

(WK-news) – Internationale Experten diskutieren das Thema Welternährung auf dem ErlebnisBauernhof 2013

Standortgespräch der FNL mit angeregter Debatte um die Frage „Wie werden wir alle morgen noch satt?“

Rund 250 Spitzenvertreter der Landwirtschaft, aus Verbänden, Wissenschaft und Politik besuchten heute das 4. Standortgespräch auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche.

Thema der Veranstaltung, die jährlich von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) mit Unterstützung der AGRAVIS Raiffeisen AG und der BayWa AG umgesetzt wird: „Wie werden wir alle morgen noch satt? Herausforderung: Nahrungssicherheit der Zukunft!“.

Unter Leitung von Moderatorin Catarina Zanner diskutierten Experten aus dem In- und Ausland aktuelle Fragen der Welternährung.

Dr. Thomas Stelzer von den Vereinten Nationen aus New York lieferte hierzu den Impuls. Er stellte in seinem Vortrag die Hintergründe und Ursachen für Hunger und Armut auf der Welt heraus und skizzierte Lösungsansätze: „Hunger ist eine Folge der Armut und Nahrungsmittelsicherheit kann nur im Rahmen erfolgreicher Armutsbekämpfung gewährleistet werden.“

Dirk Bensmann, Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG, Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender BayWa AG, sowie Prof. Dr. Dr. h.c. P. Michael Schmitz, Direktor des Instituts für Agribusiness und Professor für Agrar- und Entwicklungspolitik am Institut für Agrarpolitik und Marktforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen vertieften diesen Ansatz in der anschließenden Podiumsdiskussion.

Dr. Thomas Stelzer betonte dabei die – aus seiner Sicht – deutlichsten Problemfelder einer verbesserten globalen Ernährungssicherheit: „Während die Welt Überfluss produziert, hat beinahe ein Siebtel der Menschheit, darunter hunderte Millionen in ihrem Wachstum eingeschränkte Kinder, keinen Zugang zu ausreichender Nahrung. Ohne entschiedene Gegenstrategien wird der Klimawandel die Krise maßgeblich verschärfen.”

Klaus Josef Lutz machte deutlich: „Wir sehen global eine stetig wachsende Nachfrage nach Rohstoffen aus landwirtschaftlicher Produktion. Dieser Herausforderung werden wir nur mit einer nachhaltigen Steigerung der Produktion gerecht werden können.“

Dirk Bensmann unterstrich: „Die Grundlagen für die Entwicklung zukünftiger Generationen werden aktuell gelegt. Erfolgreiche Perspektiven können dann entstehen, wenn verantwortliches unternehmerisches Handeln dem Prinzip der Nachhaltigkeit gerecht wird.“

Prof. Schmitz erläuterte weiter: „Ohne gute Regierungsführung in Entwicklungsländern und eine moderne Landbewirtschaftung sind Hunger und Armut nicht zu bekämpfen“.

Die Moderatorin Catarina Zanner rundete mit der Zusammenfassung der Ergebnisse die Veranstaltung ab.

ErlebnisBauernhof
Der ErlebnisBauernhof ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bauernverbandes, des Vereins information.medien.agrar und der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft, die den ErlebnisBauernhof federführend koordiniert. Über 70 weitere Partner sind beteiligt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank unterstützt den ErlebnisBauernhof, agrarheute.com ist offizieller Medienpartner. Die Veranstaltungstechnik des ErlebnisBauernhofes wird gefördert von der audio+frames Veranstaltungstechnik GmbH.

PM: Koordinationsbüro ErlebnisBauernhof
c/o Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL)

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