Olaf Lies: Offshore-Konferenz ist plumpe Wahlkampfhilfe

Offshore-Industriedarstellung auf der Husum WindEnergy / Foto: HB
Offshore-Industriedarstellung auf der Husum WindEnergy / Foto: HB

(WK-news) – Zur Offshore-Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums und den Demonstrationen der Werftarbeiter in Hannover erklärt Olaf Lies, Mitglied im Team Weil für den Bereich Wirtschaft:

„Diese Offshore-Konferenz ist eine plumpe Wahlkampfhilfe für den noch amtierenden niedersächsischen Ministerpräsidenten. Der Öffentlichkeit soll vorgegaukelt werden, die schwarz-gelben Regierungen aus dem Bund und aus Niedersachsen würden sich um die Offshore-Branche kümmern.

Die Fakten belegen aber das Gegenteil: In Cuxhaven sind bereits mehr als 200 Beschäftigte aus der Offshore-Branche entlassen worden, in Emden stehen weitere 700 Arbeitsplätze auf der Kippe.

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat mit ihrer Politik der Tatenlosigkeit zugeschaut, wie eine Zukunftsbranche in ihrer Existenz bedroht wird.

Vor diesem Hintergrund ist es ziemlich dreist und fast schon zynisch, dass sich McAllister auf einer zum Landtagswahlkampf nach Hannover verlegten Veranstaltung als großer Offshore-Freund aufspielt.

Die IG Metall hat deutlich gemacht, wie groß der Handlungsbedarf ist.

Die SPD bekennt sich zur Offshore-Industrie und wir werden unseren 11-Punkte-Plan konsequent angehen.

Wir dürfen die Zukunftschance Offshore nicht verspielen.“

Mitteilung: Olaf Lies

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