Entwicklungs- und Schwellenländer rücken in den Fokus bei Investitionen in Erneuerbare Energien

(WK-intern) – Entwicklungs- und Schwellenländer rücken in den Fokus institutioneller Investoren

 

  • Besonders gefragt: Investitionen in Erneuerbare Energien
  • imug-Investorenumfrage im Auftrag der DEG

Investitionsmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern rücken stärker in den Fokus institutioneller Investoren in Deutschland.

Besonders großes Interesse besteht an Infrastrukturprojekten wie z.B. im Bereich Erneuerbarer Energien. Das sind Ergebnisse einer Investorenumfrage, die das Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) aus Hannover im Auftrag der DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH unter rund 170 deutschen Kapitalanlagegesellschaften, Banken, Versorgungskassen, Versicherungen und Stiftungen im Herbst 2012 durchführte. Ziel der Umfrage war es, Präferenzen und potentielle Hindernisse für die Finanzierung privatwirtschaftlicher Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu analysieren.

Angesichts der Schuldenkrise der EU-Staaten, des niedrigen Zinsniveaus und der volatilen Aktienmärkte suchen institutionelle Investoren nach sicheren Anlagen mit attraktiver Rendite. Fündig werden sie, so die imug-Investorenumfrage, immer häufiger in Entwicklungs- und Schwellenländern. Auf diese Weise können Anleger an den Wachstumschancen dieser Länder teilhaben. Da nur wenige Investoren direkten Zugang zu diesen Märkten haben, spielt die Zusammenarbeit mit erfahrenen Finanzierungspartnern eine wichtige Rolle. Auch die DEG, die seit über 50 Jahren private Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert, wird verstärkt von institutionellen Investoren angefragt.

Viele der befragten Investoren messen neben der Anlagensicherheit auch der Nachhaltigkeit von Finanzierungsprojekten eine hohe Bedeutung zu. Dabei sind die Einhaltung guter Umwelt- und Sozialstandards sowie von Corporate Governance-Richtlinien wichtige Kriterien.

Nach Sektoren betrachtet, bevorzugen institutionelle Anleger Infrastrukturprojekte und hier vor allem Vorhaben im Bereich Erneuerbarer Energien. Erprobte Technologien wie Wind- und Wasserkraft, aber auch innovative Formen wie Solar- und Geothermie sind für diese Investoren zunehmend finanzierbar. Zugleich ist der Kapitalbedarf für Infrastrukturvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländer sehr hoch, so dass ein verstärkter Einsatz privatwirtschaftlichen Kapitals in Entwicklungs- und Schwellenländern dringend erforderlich ist.

PM: KFW DEG

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top