UN-Klimakonferenz: Wünschenswert wäre schon der Erhalt der Instrumente des Kyoto-Protokolls

Umsetzung deutscher Klimaziele / Foto: HB
Umsetzung deutscher Klimaziele / Foto: HB

(WK-intern) -Angesichts der deutschen Industrie, deren Rohstoffhunger, und der Tatsache, dass Deutschland das einzige Land auf der Erde ist in dem man mit 300 km/h über die Straßen fahren darf und dieses uns als “Freiheit” verkauft wird, kann man hier doch allen Ernstes nicht von einem Staat sprechen der für den Erhalt der Umwelt oder gar für das Energiesparen vorbildlich wäre

Deutsche Energie- und Wasserwirtschaft spricht sich für Erhalt der Instrumente des Kyoto-Protokolls aus! (Diese Instrumente sind aber leider nie zum Einsatz gekommen, geschweige denn einklagbar gewesen)

  • Abkommen muss rechtlich am 1. Januar 2013 in Kraft treten können
  • Innereuropäische Verteilungsschlüssel diskutieren

Berlin- “Die Ergebnisse der Klimakonferenz von Durban 2011 haben die Tür für eine mögliche Einigung zur Reduktion der Schadstoffemissionen aufgestoßen. Nun müssen die Länder in Doha auch die Chance nutzen, mit einem Abkommen in ein neues Zeitalter des globalen Klimaschutzes zu gehen. Die Energie- und Wasserwirtschaft braucht und unterstützt verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen in Form eines internationalen Klimaschutzabkommens, das bis 2015 abgeschlossen werden sollte”, betonte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), im Vorfeld der UN-Klimakonferenz, die am 26. November in Doha beginnt.

Wichtig sei für die Branchen auch eine nahtlose Fortsetzung des Kyoto-Protokolls in Form der zweiten Verpflichtungsperiode (KP2). “Die flexiblen Mechanismen des Kyoto-Protokolls zur Reduktion von Schadstoffemissionen sind bewährte, kosteneffiziente und marktwirtschaftliche Instrumente und müssen daher erhalten bleiben. Entscheidend ist dabei, dass gewährleistet wird, dass das neue Abkommen auch rechtlich am 1. Januar 2013 in Kraft treten kann. Die Bundesregierung sollte sich auch dafür einsetzen, dass die EU in Abhängigkeit von angemessenen Beiträgen anderer Industrie- und Schwellenländer zur Reduktion von Treibhausgasemissionen ihr CO2-Minderungsziel anhebt”, erklärte Müller. Die innereuropäischen Verteilungsschlüssel müssten in der Folge ebenfalls diskutiert werden.

In Doha könne zwar wahrscheinlich nicht mit einem großen diplomatischen Durchbruch auf dem Weg zu einem globalen Klimaabkommen gerechnet werden. “Jedoch erwartet die deutsche Energie- und Wasserwirtschaft, dass von der Weltgemeinschaft in Qatar entscheidende organisatorische und vorbereitende Weichen im Hinblick auf die Erarbeitung eines weltweiten Klimaabkommens gestellt werden”, sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

PM: Frank Brachvogel
Pressesprecher / BDWE
Telefon 0 30 / 300 199-1160
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