Potenziale und Probleme von kleinen Windenergieanlagen

Kleinwindanlage / Foto: HB
Kleinwindanlage / Foto: HB

(WK-intern) – Kleine Windenergieanlagen auf dem Vormarsch!

HDT Seminar „Potenziale und Probleme von kleinen Windenergieanlagen“ am 18.-19. Februar 2013 in Essen

Neben dem allseits bekannten Bild von bläulich schimmernden Flächen auf Dächern und im Gelände sieht man inzwischen auch verstärkt kleine Windenergieanlagen. Man muss dazu aber schon sehr genau hinsehen, denn im Vergleich zu Ihren großen Brüdern, sind diese Anlagen wirlich „winzig“. Nichts desto trotz erfreuen sich kleine Windenergieanlagen seit einigen Jahren sowohl bei Privatpersonen als auch bei kleineren Unternehmen zunehmender Beliebtheit. Dieses Marktsegment mit Anlagen von unter 1kW bis über 100kW wird inzwischen von zahlreichen Anbietern abgedeckt.

Die Motivation für die zunehmende Investitionsbereitschaft ist unterschiedlich. Im Vordergrund steht natürlich ein wirtschaftliches Interesse. Hinzu kommt zuweilen der Wunsch nach Energieautonomie oder einfach nur das Interesse an einer erneuerbaren Energiequelle. Auch das Thema Image spielt zunehmend eine Rolle. Viele Investoren übersehen aber häufig, dass die Nutzung der Windenergie zahlreiche Probleme mit sich bringt. Zu den technischen Fragen gehört vor allem die Wahl des richtigen Standortes. Hinzu kommt die Entscheidung für ein Funktionsprinzip und einen Hersteller. Anders als im Bereich großer Windkraftanlagen, bei denen die Begutachtung des Standortes und die Zertifizierung der Anlage selbstverständlich sind, ist bei kleinen Windenergieanlagen dieses Vorgehen eher eine Seltenheit. Man verlässt sich auf die Aussagen der Hersteller und die eigene Expertise. Zusätzlich sind rechtliche Gesichtspunkte und schließlich ökonomische Randbedingungen zu bewerten. Auch die Genehmigungsverfahren sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich.

Vor diesem Hintergrund gibt die Tagung „Kleine Windenergieanlagen“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Gunther Brenner von der TU Clausthal nicht nur einen Überblick über den Stand der Technik, sondern behandelt auch die Möglichkeiten der Ertragsabschätzung, der Verbesserung der Akzeptanz bei Nachbarn sowie andere rechtliche Aspekte.

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1, E-Mail: information@hdt-essen.de oder im Internet unter: http://www.hdt-essen.de/W-H010-02-324-3

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