Energiewende – dezentral und genossenschaftlich

(WK-news) – Energiegenossenschaften im Aufwind

Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) hat am 19. November rund 400 Vertreter von Energiegenossenschaften, weiterer Bürgerenergieprojekte, Fachverbände der Energiewirtschaft sowie kommunale und nationale Politiker zum Bundeskongress „Energiewende – dezentral und genossenschaftlich“ nach Berlin eingeladen.

Auf der Tagung, die gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien organisiert wurde, zeigten Vertreter bereits existierender Projekte, wie die Energiewende gelebt und Wertschöpfung in der Region gehalten werden kann.

Zurzeit gibt es bundesweit über 600 Energiegenossenschaften, jährlich kommen circa 150 neue hinzu. 80.000 Menschen haben sich bisher engagiert. Auch Bürger mit kleinem Geldbeutel können sich so an Windparks, Photovoltaik, Biomasse-  oder Biogasanlagen beteiligen. Wie der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands Manfred Nüssel auf dem Kongress betonte, beträgt die Mindestbeteiligung einer Erhebung zufolge durchschnittlich 714 Euro. Dies schafft Akzeptanz und ermöglicht für viele Bürger die Teilhabe an Projekten der Erneuerbaren Energien.

Die demokratische Struktur einer Genossenschaft (in der Regel hat jedes Mitglied eine Stimme, unabhängig von der Höhe der Beteiligung) ermöglicht eine direkte, gleichberechtigte und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne des gemeinsamen Ziels.

Gastredner auf dem Kongress waren neben Bundesumweltminister Peter Altmaier auch Bundespolitiker wie Hans-Josef Fell (Die Grünen), Ingbert Liebing(CDU), Josef Göppel (CSU) und Waltraud Wolff (SPD).

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