wind 7 AG steuert im Gesamtjahr auf den besten Jahresüberschuss seit 2008 zu

(WK-intern) – wind 7 AG nach neun  Monaten auf Kurs – drittes Quartal besser als erwartet

  • Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) von 4 T€ nach neun Monaten bedeutet erneut „schwarze Null“
  • EBIT trotz expansionsbedingter Kosten erneut um rd. 30 T€ verbessert
  • Gewerbesteuerrückzahlung von 64 T€ im November begünstigt Jahresergebnis

Eckernförde – Die wind 7 Aktiengesellschaft hat nach neun Monaten die erwarteten roten Zahlen vermieden und steuert im Gesamtjahr auf den besten Jahresüberschuss seit 2008 zu.

Insbesondere wegen eines erneut um rd. 30 T€ auf – 118 T€ verbesserten Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) konnte ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 4 T€ erreicht werden.

Der Umsatz der wind 7 AG reduzierte sich auf 1.314 T€ (Q 1 – Q 3 2011: 2.251 T€), im Wesentlichen eine Folge geringerer Transaktionserlöse. Im Konzern konnte der Außenumsatz in den ersten neun Monaten wegen der steigenden Erlöse der Bereiche Betrieb und Service und Stromproduktion von 3.141 T€ im Vorjahreszeitraum auf 3.196 T€ gesteigert werden.

Betrieb und Service mit starkem dritten Quartal 2012

In der wind 7 AG konnte der Bereich Betrieb und Service seinen Umsatz im 3. Quartal von 218 T€ um gut 24 % auf 271 T€ steigern. Nach neun Monaten ergab sich hingegen ein Umsatzrückgang von 864 T€ im Vorjahreszeitraum auf 747 T€ in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Hier wirkten sich die im Vorjahr enthaltenen und im Berichtsjahr bisher fehlenden Großkomponentenverkäufe aus. Erneut stärker als erwartet wuchs die StiegeWind GmbH, die in den ersten neun Monaten 2012 Umsätze von 707 T€ (Q 1 – Q 3 2011: 55 T€) zu verzeichnen hatte. Das abermals verstärkte Expansionstempo der StiegeWind wird allerdings voraussichtlich in 2012 noch einmal zu einem Fehlbetrag führen. Insgesamt erreichte der Konzernaußenumsatzes des Bereiches Betrieb und Service mit 1.343 T€ (Q 1 – Q 3 2011: 855 T€) einen neuen Höchststand. „Bei der StiegeWind werden wir immer wieder mit dem angenehmen Problem konfrontiert, uns zwischen Wachstumschancen und kurzfristig optimierten Ergebnissen entscheiden zu müssen. Wenn wir uns dabei trotz Kostenbelastungen jeweils für Wachstum entschieden haben, dann deshalb, weil wir sicher sind, dass diese „Investitionen“ sich für die wind 7 Gruppe auch in den nächsten Jahren mehr als auszahlen werden“, erläutert Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG.

Stromproduktion erreicht gute Produktionswerte – Finanzierung für Torremejia trotz neuer spanischer Energiesteuer abgesichert

Im Bereich Stromproduktion konnten die PV Parks in Torremejia (Spanien) mit 863 T€ (mit Berücksichtigung der Einspeisedeckelung und unter Ansetzung des Vorjahresmarktpreises von 6,06 Cent für die über die Deckelung hinausgehenden kWh) und Worms mit 425 T€ sehr gute Produktionsergebnisse erreichen. Die von der spanischen Regierung eingeführte umsatzbasierte Energiesteuer von 6 % wird die Ergebnisse ab 2013 belasten. Allerdings hat die wind 7 AG bereits vor den entsprechenden Beschlüssen mit der finanzierenden Bank eine Sondertilgung von rd. 10 % vereinbart. Hierdurch konnte die Finanzierung langfristig abgesichert werden, Risiken wegen der Produktionssteuer für den Kreditvertrag ergeben sich damit nicht. Zudem werden die Ergebnisauswirkungen für die den PV Park Torremejia betreibende wind 7 Anlagen GmbH & Co. KG durch die damit einhergehenden Zinseinsparungen weitgehend minimiert. Im Konzern erreichte der Bereich Stromproduktion mit 1.287 T€ (Q 1 – Q 3 2011: 900 T€) damit insgesamt ebenfalls eine deutliche Steigerung.

Erhöhte Erwartungen für Gesamtjahr 2012

Im November 2012 erhielt die wind 7 AG Kenntnis von einer Gewerbesteuerrückerstattung für die Jahre 2007 und 2008 in einer Höhe von rd. 64 T€ zuzüglich Zinsen. „Gleichzeitig verliefen auch die ersten neun Monate besser als zu Jahresbeginn erwartet, als noch mit roten Zahlen für diesen Zeitraum gerechnet wurde. Wir gehen deshalb, das Ausbleiben negativer Überraschungen vorausgesetzt, von einem Jahresergebnis deutlich über dem Niveau der beiden Vorjahre aus“, so Schüttrumpf.

Andererseits habe man sich bei der wind 7 im Bereich DFÜ sowie bei der StiegeWind bereits mehrfach in diesem Jahr für Wachstum statt kurzfristig optimierter Ergebnisse entschieden, so dass 2013 noch einmal finanzielle Belastungen hieraus und somit ggf. auch noch einmal rote Zahlen in überschaubarem Umfang zu erwarten seien. Dafür werde man aus heutiger Sicht bereits in 2014 und damit früher als erwartet einen Konzernumsatz vor Transaktionen von mindestens 4 Mio. € erreichen, der dann das mit der Sanierung angestrebte Szenario umsetzt: Eine bereits vor Transaktionserlösen mit positiven Ergebnissen arbeitende wind 7 AG mit guten Wachstumsaussichten bei Umsatz und Ergebnis.

Der vollständige freiwillige Bericht zu den ersten neun Monaten 2012 steht ab dem 20. November 2012 auf der Homepage der wind 7 AG unter www.wind7.com im Bereich Investor Relations / Investorenservice / Geschäftsberichte zum Download bereit. Die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2012 werden im Februar 2013 veröffentlicht.

PM: 7 Aktiengesellschaft

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