Enercon setzt sich mit Nachdruck für eine Weiterentwicklung des EEG ein

E-126 / 7,5 MW © 2012 ENERCON GmbH
E-126 / 7,5 MW / Pressebild: © 2012 ENERCON GmbH

(WK-intern) – ENERCON warnt vor Schnellschüssen bei EEG-Reform

 

  • ENERCON Forum in Aurich mit 270 Geschäftspartnern diskutierte Marktentwicklung
  • Innovationszentrum vorgestellt

ENERCON setzt sich mit Nachdruck für eine Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ein.

«Das EEG bietet noch viele Möglichkeiten, es an die aktuelle Situation anzupassen. Wir stehen im Dialog mit der Politik und Verbänden, um an einer zukunftsfähigen Reform des EEGs mitzuwirken und eine erfolgreiche Fortsetzung der Energiewende schnell, sicher und günstig zu gewährleisten», sagte ENERCON Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig beim ENERCON Forum in Aurich.

Das EEG habe sich als Förderinstrument bewährt, um stabile und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Diese seien für den Erfolg der Energiewende unerlässlich. Umso unverständlicher sind laut Kettwig Forderungen von Politikern und Parteien nach drastischen Einschnitten beim EEG oder sogar einem kompletten Stopp des Erneuerbaren-Ausbaus. Kettwig bekräftigte erneut ENERCONs Forderung an die Politik, das EEG im festgelegten Zeitrahmen mit Bedacht und Augenmaß zu reformieren. «Eine vor dem Hintergrund der Kostendebatte überhastet vorgezogene EEG-Novelle hilft dagegen niemandem!»

Die Entwicklung der Energiewende und die Diskussion über die Reform des EEGs waren beim ENERCON Forum vom 14. bis 16. November ein wichtiges Thema. Mehr als 270 Kunden und Finanzpartner waren der Einladung ENERCONs nach Aurich gefolgt, um über die aktuelle Marktsituation und die zukünftigen Herausforderungen der Onshore-Windenergiebranche zu diskutieren. Außerdem informierte ENERCON die Geschäftspartner über die aktuelle Unternehmensentwicklung.

Mit der Übertragung seiner Firmenanteile an eine Stiftung habe ENERCON Gründer Aloys Wobben ein deutliches Zeichen gesetzt, dass ENERCON seinen Weg konsequent fortsetzen wird, sagte Kettwig. Das Unternehmen bleibe unabhängig, werde seine Stabilität bewahren und nachhaltig weiter wachsen. Die Ausgangslage dafür ist gut: Mit mehr als 26 Prozent Marktanteil ist ENERCON europäischer Marktführer.

Mehr als 20.300 Windenergieanlagen hat das Unternehmen weltweit errichtet, mit einer installierten Gesamtleistung von über 28,9 Gigawatt. «Damit ist es uns gelungen, einen erheblichen Beitrag zur Energiewende zu leisten», sagte Kettwig. Dabei stünden Qualität und Innovation stets im Mittelpunkt. «Auch in Zukunft werden sie wichtige Erfolgsfaktoren bei der Entwicklung neuer Anlagengenerationen sein, um den Ausbau regenerativer Energien weiter voranzutreiben.»

Um den zukünftigen technologischen Herausforderungen des Marktes gerecht zu werden, investiert ENERCON in den Bau eines Innovationszentrums. Es handelt sich dabei um ein innovatives und hochmodernes Bürogebäude für ca. 700 Entwicklungsingenieure, inkl. Rechenzentrum und einer vierschiffigen Versuchshalle für verschiedene Teststände und Labore. «Wir schaffen derzeit die prozessualen und strategischen Voraussetzungen für eine innovative Entwicklungslandschaft, welche für die Windbranche beispielhaft sein wird», erläuterte ENERCON Geschäftsführerin Nicole Fritsch-Nehring.

Wie gut ENERCON für den weiteren Umbau des Energiesystems auch produktionsseitig aufgestellt ist, konnten die Teilnehmer bei Werksführungen durch Produktionsbereiche in Aurich, Emden und Georgsheil persönlich in Augenschein nehmen. Insbesondere die neue Rotorblattfertigung KTA in Aurich, in der ENERCON derzeit die Produktion von E-101 Rotorblättern hochfährt und die Produktion von E-115 Rotorblättern vorbereitet, beeindruckte viele Besucher.

PM: ENERCON

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