Aufbruchsstimmung in der Offshore-Windenergie wünscht sich die BSH-Präsidentin zurück

Offshore-Test von Schallminderungssytemen in der Neustädter Bucht zum Schutz mariner Seuger. Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von RWE, Vattenfall, EON, EWE, SWM, BARD, EnBW und DONG Energy. Am 21.08.2011 wurde das Schallminderungssystem der holländischen Firma IHC in der Lübecker Bucht getestet.
Offshore-Test von Schallminderungssytemen in der Neustädter Bucht zum Schutz mariner Seuger. Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation von RWE, Vattenfall, EON, EWE, SWM, BARD, EnBW und DONG Energy. Am 21.08.2011 wurde das Schallminderungssystem der holländischen Firma IHC in der Lübecker Bucht getestet.

(WK-intern) – Bremen – Vor rund 350 Gästen aus der maritimen Verbundwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung des traditionellen Nautischen Essens des Nautischen Vereins Bremen sprach die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Monika Breuch-Moritz, gestern über die neuesten Entwicklungen und Aufgaben des BSH im Rahmen des Ausbaus der Offshore-Windenergie.

Zu ihren Themen gehörte der Stand der geplanten und genehmigten Windparks, der Netzplan, die Änderungen des Genehmigungsverfahrens, aber auch neue Entwicklungen im Rahmen des Baus der Windparks.

Die Voraussetzungen für die Offshore-Windenergie sind aus Sicht der Präsidentin auch deswegen sehr gut, weil die Windenergie eine Energieform ist, „die ohne teuren Rohstoff auskommt, für die kein Öl oder Gas einzukaufen ist und kein Castortransport notwendig wird“. In ihrer Rede mahnte Monika Breuch-Moritz eine neue Aufbruchsstimmung für die Offshore-Windenergie an. Deutschland habe mit dieser Energieform eine riesige Chance, sich für die Zukunft gut aufzustellen. „Wir stehen hier vor einem Technologiesprung und einem Paradigmenwechsel, auf den Deutschland in einigen Jahren sehr stolz sein kann und auf den die Welt mit großem Interesse blickt. Die Offshore Windindustrie hat sich zu einer innovativen nachhaltigen Industrie entwickelt, die neue Maßstäbe setzt.“ Jetzt gälte es, diesen Weg fortzusetzen: „Wir sollten die große Chance, die die Windenergie gerade in unserem Meer vor der Haustüre bietet, nicht verspielen – aber wir brauchen einen längeren Atem.“

Zu den ersten Ergebnisse der ökologischen Begleitforschung sagte die Präsidentin des BSH, „dass in den Windparks reges neues Bodenleben am Fuß der Anlagen entsteht, die Schweinswale nach dem Rammen wiederkommen und es eine erhöhte Anzahl von Meeressäugern zu geben scheint – wahrscheinlich, weil das Nahrungsangebot in den Windparks besser ist.“

Das BSH ist Partner für Seeschifffahrt, Umweltschutz und Meeresnutzung, der Seeschifffahrt und maritime Wirtschaft unterstützt, Sicherheit und Umweltschutz stärkt, nachhaltige Meeresnutzung fördert, Kontinuität von Messungen gewährleistet und über den Zustand von Nord- und Ostsee kompetent Auskunft gibt.

Das BSH mit Dienstsitz in Hamburg und Rostock ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

PM: Susanne Kehrhahn-Eyrich (St)
Leiterin Presse / Öffentlichkeitsarbeit

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