GtV-BV: Geothermie ist dezentral, grundlastfähig, wettbewerbsfähig und nachhaltig

(WK-intern) – DGK (Deutscher Geothermie Kongress) 2012 12.-15.November

Der politische und aus großen Teilen der Bevölkerung getragene Konsens zum Ausstieg aus der Atomkraft und den fossilen Energien stellt die Gesellschaft vor eine generationsübergreifende Herkules-Aufgabe.

Diese Herausforderung planerisch, rechtlich und koordiniert umzusetzen, ist oberstes Gebot auf europäischer  aber auch auf nationalstaatlicher Ebene.

Die Rolle der Geothermie ist als grundlastfähige Energieform das wesentliche Element im Sinne von Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit und im Verbund mit den anderen Erneuerbaren. Sie ist lokal, d.h. dezentral, verfügbar, die Wertschöpfung bleibt in der Region, das Eigenständigkeitsgefühl der Bürger wird gesteigert. Dieses deutlich zu machen ist Ziel des vom GtV-BV veranstalteten Kongresses. Erfolge, Problemfelder und Lösungsansätze hierzu werden durch über 200 Vorträge geschildert. Sie reichen von der Planung, der Risikobehandlung über den Akzeptanzgewinn bei der Bevölkerung, zu theoretischen und praktischen Erwägungen zur Projektvorbereitung, leiten über zur Ausführung und der Begleitung zur qualitätssichernden Maßnahmen. Aus- und Weiterbildungs­themen auf allen beruflichen Stufen runden das Themenspektrum ab.

Von Baden-Württemberg aus hat der Weg der Geothermie vor 30 Jahren begonnen; heute verzweigt sich dieser Weg. Modernste Tiefbohrausrüstungen finden von Baden-Württemberg aus Kunden in der ganzen Welt. Die Universität Karlsruhe sorgt für hoch qualifizierten Nachwuchs für die Zukunftsberufe in Wissenschaft und Technik. Sie leistet so einen wesentlichen Beitrag für den weiterhin notwendigen Export unseres Könnens.

PM: GtV-BV

GEOTHERMIEZENTRUM Bochum

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