Einfamilienhäuser ermöglichen Eigenversorgung mit Wärme, Strom und Mobilität aus Sonnenlicht

Erste Spatenstiche für "Das EnergieAutarkeHaus von HELMA" als Bauherrenhäuser in Freiberg, Sachsen. Bildrechte: HELMA Eigenheimbau AG
Erste Spatenstiche für “Das EnergieAutarkeHaus von HELMA” als Bauherrenhäuser in Freiberg, Sachsen. Bildrechte: HELMA Eigenheimbau AG

(WK-intern) – 2 x Baustart: Erste Spatenstiche für “Das EnergieAutarkeHaus von HELMA” als Bauherrenhäuser

Lehrte/Freiberg – Es geht los. Eine spannende Bauphase steht den Bauherren der beiden ersten, privat gebauten energieautarken Häuser bevor.

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der Baubeginn für die innovativen Häuser im Neubaugebiet, Franz-Mehring-Platz, in Freiberg, Sachsen, offiziell eingeläutet. Zu diesem Ereignis waren, neben den Bauherren auch Vertreter der beteiligten Partner, Unternehmen und der TU Bergakademie vor Ort anwesend. Das energieautarke Haus wurde unter der Projektleitung des zweifachen Solarpreisträger Prof. Timo Leukefeld entwickelt.

„Die Energieautarkie macht mich nicht nur unabhängig, sondern sie sichert auch die Lebensqualität meiner Familie, jetzt und später im Alter. Das Modell der Einnahmen verliert als Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Wenn ich als Rentner keine Ausgaben mehr habe für Miete, Heizung, Strom und Mobilität, kann ich mir mit geringen Einnahmen trotzdem ein anständiges Leben leisten. „Das EnergieAutarkeHaus von HELMA“ ist für mich zeitgemäße Hochtechnologie“, sagt einer der begeisterten Bauherren.

“Das EnergieAutarkeHaus von HELMA” ermöglicht es unabhängig von Energieversorgern zu sein. Im Unterschied zu anderen Hauskonzepten, wie dem Passivhaus oder dem Plusenergiehaus, setzt das energieautarke Haus zum Heizen ausschließlich auf Solarthermie – nicht auf Strom. Den erzeugten Solarstrom verwendet das Haus für den eigenen Bedarf an Haushaltsstrom oder speichert ihn in einem Elektroenergiespeicher (Akku) für einen flexiblen Gebrauch. Das energieautarke Haus erfüllt mit seinem monolithischen, in sich gedämmten Mauerwerk, der Dreifachverglasung, der Dachdämmung sowie der gedämmten Bodenplatte die hohen Anforderungen eines KfW-Effizienzhaus 55.

In diesem Haus kann der kostenfreie und regenerative Rohstoff nach Berechnungen bis zu 65 Prozent des Jahreswärmebedarfs für Heizung und Warmwasser decken. Dafür sammeln 46 m²  Sonnenkollektoren die Sonnenwärme. Die Wärme wird zentral von einem 9 m³ großen Langzeit-Solarspeicher aufgenommen. Ergänzt wird die innovative Technik durch einen Holzvergaserofen.

Weiterhin ist eine 58 m² große Photovoltaik-Anlage in das Dach integriert. Um den selbst erzeugten Strom flexibler einsetzen zu können wird dieser in einem mehrzelligen Elektroenergiespeicher mit mindestens 48 kWh bis zu mehreren Wochen zwischen gespeichert. Das energieautarke Haus produziert und speichert Solarstrom für den gesamten Energiebedarf eines bewohnten Hauses und kann zusätzlich noch den Strom für Elektromobilität bereitstellen. Im Musterhauspark in Lehrte bei Hannover kann dieses innovative Energiesparhaus seit seiner Eröffnung im  Mai 2011 täglich besichtigt werden.

Die Fertigstellung der beiden Effizienzhäuser ist für das Frühjahr 2013 geplant. Der Verlauf der einzelnen Bauphasen wird auf der Website von Helma anhand eines Bautagebuchs dokumentiert. Die TU Bergakademie Freiberg, Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik (IWT), stattet die Häuser mit einer umfangreichen Messtechnik zur wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung aus.

PM: Helma

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