Holzpellets haben sehr hohen Brennwert bei geringen Emissionen

(WK-news) – Viel Wärme, wenig Rauch – Heizen mit hochwertigen Holzpellets

  • Holzpelletieranlagen in Dotternhausen und Bad Arolsen jetzt ENplus zertifiziert
  • Werke fördern regionale Wertschöpfung

Wörrstadt/Dotternhausen/Bad Arolsen – Nur wenige Wochen nach der Inbetriebnahme wurden jetzt gleich zwei Holzpelletieranlagen der RIO Holzenergie GmbH & Co. KG ENplus zertifiziert.

Die neue EU-Norm (EN) setzt besonders strenge Richtlinien voraus und sorgt für einen sehr hohen Brennwert bei geringen Emissionen.

Der Winter hat schon seine ersten Vorboten geschickt und die Preise für Heizöl steigen unaufhaltsam. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen ihre Häuser CO2-neutral und kostengünstig mit Holzpellets aus ihrer Region beheizen. Allein im Jahr 2011 wurden rund 15.000 neue Heizkessel installiert. Um der wachsenden Anzahl an Holzpelletsnutzern einen Brennstoff mit gleichbleibend hoher Qualität zu bieten, sind Pellets genormt. Die neue EU-Norm ENplus löst die bisher gültige DIN-Norm ab und sorgt erstmals europaweit für einheitliche Bestimmungen bei einem Biomassebrennstoff.

Geringe Emissionen und störungsfreies Heizen bei einem hohen Brennwert – dafür steht das neue Qualitätssiegel.

Die Zertifizierung erfolgt nach einem strikten Audit, in dessen Rahmen die Werke die Qualität ihrer Pellets und ihres Produktionsprozesses unter Beweis stellen müssen. Eine umfangreiche jährliche Überprüfung seitens des Deutschen Pelletinstituts garantiert ein langfristig hohes Qualitätsniveau aller ENplus ausgezeichneten Pellets. Die neue Richtlinie stellt Anforderungen an die Holzpellets sowie deren Emissionen und Heizwert.

Außerdem wird erstmals auch die gesamte Prozesskette von der Herstellung über die Lagerung bis hin zum Transport überwacht. So können Verbraucher ihre Pellets über eine eigene Identifikationsnummer bis zum Hersteller zurückverfolgen. Mit der Einbeziehung des Pelletshandels und seiner Logistik legt ENplus die Messlatte für die Qualität noch höher als die DIN-Norm. Mittlerweile wird die Verwendung von ENplus Pellets auch von den meisten Heizungsherstellern empfohlen. Nicht zertifizierte Pellets sind zwar in der Anschaffung günstiger, schaden aber langfristig sowohl der Heizung als auch der Umwelt und verursachen dadurch enorme Mehrkosten für den Pelletsnutzer.

Deshalb setzt auch der Eigentümer und Betreiber der beiden zertifizierten Anlagen in Dotternhausen und Bad Arolsen, die RIO Holzenergie GmbH & Co. KG, ein gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Mainz AG und der juwi-Gruppe aus Wörrstadt in Rheinhessen, auf das neue Qualitätssiegel. Die beiden Holzpelletieranlagen produzieren jährlich je 30.000 Tonnen Pellets. Bei einem durchschnittlichen Pelletsverbrauch eines Drei-Personen-Haushaltes von etwa fünf Tonnen pro Jahr kann jede der Anlagen ca. 6.000 Haushalte mit Holzpellets versorgen.

Zudem fördern die Werke die regionale Wertschöpfung erklärt Robert Stoffers, Geschäftsführer der RIO Holzenergie GmbH & Co. KG: „Bei unseren Holzpelletieranlagen setzen wir ganz auf das juwi-Motto ‚Aus der Region. Aus Verantwortung‘. Wir beziehen die Rohstoffe ausschließlich aus dem näheren Umkreis und vertreiben unsere Endprodukte ausschließlich in einem Radius von 100 Kilometern. Statt auf Masse möchten wir auf Qualität setzen. Dadurch stärken unsere Projekte die Wirtschaft vor Ort. Davon profitieren die Regionen und der Verbraucher.“

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