Bundesnetzagentur gibt bekannt: Vergütung sinkt um 2,5 Prozent

(WK-intern) – Nach einem verhältnismäßig geringen Zubau neuer Photovoltaikleistung in Deutschland im August, sind im September wieder deutlich mehr Photovoltaikanlagen gemeldet worden. Den neusten Zahlen der Bundesnetzagentur zufolge lag der Zubau in dem Monat bei rund 980 Megawatt. Insgesamt waren der Behörde damit bis Ende September dieses Jahres 6,22 Gigawatt Photovoltaikleistung gemeldet.

Gleichzeitig gab die Bundesnetzagentur die Absenkung der Vergütungssätze in den nächsten drei Monaten um jeweils 2,5 Prozent bekannt. Diese berechnet sich aus dem Zubau von Juli bis September, hochgerechnet auf das gesamte Jahr. Damit erhalten Betreiber einer im November neu angeschlossenen Solarstromanlage je nach Leistung zwischen 12,39 und 17,90 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Der starke Zubau im September von fast einem Gigawatt dürfte insbesondere auf die Inbetriebnahme zahlreicher Großanlagen auf Konversionsflächen zurückzuführen sein.

Anlagen mit mehr als zehn Megawatt Leistung erhalten seit Oktober keine Vergütung mehr. Berechnungen von PHOTON auf Basis der Bundesnetzagenturzahlen zufolge, wurden im September allein in diesem Größensegment Anlagen mit zusammen etwa 327 Megawatt Leistung gemeldet. Dies entspricht der Gesamtleistung aller gemeldeten Anlagen im August. Betrachtet man alle Anlagen mit mehr als einem Megawatt Leistung, machen diese fast drei Viertel der neu gemeldeten Leistung aus.

Quelle: Bundesnetzagentur, PHOTON

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