Wind- und Wasserkraftprojekte, 111 MW installierte Leistung aus erneuerbaren Energien

(WK-news) – EnBW setzt Wachstumskurs in der Türkei fort

Bereits 111 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien

Karlsruhe. Im Rahmen ihres Türkei-Engagements kann die EnBW Energie Baden-Württemberg AG einen weiteren Erfolg verbuchen. Nach erfolgreicher Abnahme durch die türkischen Behörden konnte das Gemeinschaftsunternehmen Borusan EnBW Enerji mit dem Wasserkraftwerk Aksu auch die zweite Ausbaustufe des Kraftwerksverbunds Yedigöl/Aksu in  Betrieb nehmen.

Der Kraftwerksverbund Yedigöl Aksu liegt in der Provinz Erzurum im Nordosten der Türkei und wurde in zwei Ausbaustufen geplant. Bereits im Oktober 2011 wurden mit dem Wasserkraftwerk Yedigöl die ersten 23 Megawatt ans Netz genommen; mit der nun erfolgten Inbetriebnahme des  Wasserkraftwerks Aksu erhöht sich  die Gesamtleistung des Verbundes  um weitere 28 Megawatt auf 51 Megawatt. Die jährliche Stromerzeugung von Yedigöl Aksu wird sich auf rund  150 Millionen Kilowattstunden  belaufen

Borusan EnBW Enerji  mit Sitz in Istanbul wurde im Sommer 2009 als gemeinsames Joint Venture von EnBW und dem türkischen Unternehmen Borusan  gegründet. Ziel des Joint Venture ist es,  in der Türkei in den kommenden Jahren Erzeugungskapazitäten überwiegend im Bereich der erneuerbaren Energien (Wasser, Wind, Geothermie) aufzubauen. Mit Yedigöl Aksu und dem bereits in Betrieb befindlichen Windpark Bandirma verfügt  das Joint Venture bislang über eine installierte Leistung von 111 Megawatt aus erneuerbaren Energien.

Mit dem Windpark „Balabanli“ steht bereits das nächste Projekt vor der konkreten Umsetzung. Borusan EnBW Enerji  hatte bereits im vergangenen Jahr eine 50 Megawatt umfassende Lizenz für den Windpark erworben. Das Projekt befindet sich an einem windgünstigen Standort im Nordosten der Türkei und somit in unmittelbarer Nähe zu Istanbul, dem Industriezentrum der Türkei mit seinen 15 Millionen Einwohnern. Weitere Wind- und Wasserkraftprojekte sind derzeit in Planung und sollen sukzessive umgesetzt werden.

PM: EnBW

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