IÖR präsentiert Forschungsergebnisse auf internationaler Konferenz „EcoSummit 2012“ in den USA

(WK-intern) – Wenn sich Anfang Oktober die bedeutendsten Umweltwissenschaftler der Welt auf der internationalen Konferenz „EcoSummit 2012“ in den USA treffen, dann sind auch vier Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR) vor Ort.

Gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) Dresden und der Landeshauptstadt Dresden richtet das IÖR einen Workshop sowie ein Symposium aus.

Die internationale Konferenz „EcoSummit 2012“ ist eine der weltweit bedeutendsten Konferenzen zu Fragen der Umweltentwicklung. Sie richtet sich sowohl an die Wissenschaft als auch an Vertreter von Politik, Verwaltung und Planungspraxis. 1.500 Teilnehmende aus 75 Ländern werden Anfang Oktober zu der Tagung in Columbus (USA) erwartet.

Mit der Ohio State University in Columbus, einem der Organisatoren der Konferenz, arbeitet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung seit Langem zusammen. Deshalb war es keine Frage, dass sich das IÖR gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, der TU Dresden und dem Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, um eine Teilnahme an der Konferenz bewarb.

„Nahezu 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie viele Initiativen haben sich mit ihren Forschungsarbeiten darum beworben, auf der Konferenz einen Workshop oder ein Symposium zu veranstalten. Angesichts dieser hohen Zahl an Bewerbern freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern gleich zwei Veranstaltungen durchführen können“, erklärt Professor Bernhard Müller, Direktor des IÖR.

Der Workshop „Anpassung an den Klimawandel – Herausforderungen für Städte und Regionen“ nimmt ein wichtiges Thema für die Stadt- und Regionalentwicklung vieler Länder in den Fokus. Viele Jahre konzentrierte sich die Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz. Nun wird die Entwicklung geeigneter Anpassungsstrategien immer wichtiger. Welche Herausforderungen der Klimawandel für Städte und Regionen mit sich bringt und welche Perspektiven und Lösungen es gibt, wird der Workshop verdeutlichen. Zu Wort kommen Wissenschaftler und Praxisvertreter aus Deutschland, Großbritannien und den USA.

Im Symposium „Green City Lab – das Konzept der Ökosystemdienstleistungen im städtischen Raum“ gehen Experten aus Europa, Asien und den USA der Frage nach, wie das Konzept der Ökosystemdienstleistungen in die Gesetzgebung und die Instrumente der Stadtplanung integriert werden können. Anhand von Fallstudien aus Portland/USA, Murcia/Spanien und den Partnerstädten Dresden und Columbus beleuchten sie die theoretischen Grundlagen und die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung.

Die Konferenz “EcoSummit” führt in unregelmäßigen Abständen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten und politische Entscheidungsträger zusammen, um Fragen der Nachhaltigkeit und Umweltentwicklung zu diskutieren. Nach 1996 in Kopenhagen, 2000 im kanadischen Halifax und 2007 in Peking findet sie nun zum vierten Mal statt. Bekannte Wissenschaftler wie die Biologen und Pulitzer-Preisträger Edward O. Wilson und Jared Diamond werden als Hauptredner erwartet.

Ansprechpartner im IÖR:
Dr. Andreas Otto, Tel.: 0351/46 79-278, E-Mail: A.Otto@ioer.de

PM: IÖR

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