VDMA bedauert das Scheitern der Gespräche zwischen Husum und Hamburg

(WK-intern) – VDMA: Leitmesse der Windenergie in Norddeutschland – VDMA Power Systems bedauert  das Scheitern der Gespräche zwischen Husum und Hamburg

Frankfurt – „Wir bedauern es außerordentlich, dass es nicht zu einer Kooperation zwischen der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) und der Husumer Wirtschaftsgesellschaft mbH (HWG) bei der Durchführung einer Windfachmesse in 2014 gekommen ist“, kommentierte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems, den Abbruch der Gespräche am 16. September 2012. „Eine gemeinsame Branchenlösung zu finden, wäre für alle Beteiligten von Vorteil gewesen. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass die durch den UV Nord moderierten Gespräche zu einer für die Industrie akzeptablen Kompromisslösung geführt hätten. In die Gespräche waren wir nicht eingebunden. VDMA Power Systems und seine Mitgliedsunternehmen stehen weiterhin zu ihrem Beschluss, ideeller Partner der WindEnergy Hamburg 2014 zu sein. Das Konzept der Hamburg Messe hat viele Unternehmen aus der Windbranche überzeugt und bietet nach wie vor viel Potenzial für eine Kooperation beider Messegesellschaften bereits in 2014.“

Die im VDMA vertretene Windbranche hat sich im Herbst 2011 für ein neues, weiterentwickeltes Konzept einer internationalen Fachmesse der Windenergie am Standort Deutschland ausgesprochen, um der Branchenentwicklung in den aktuellen wie zukünftigen Schlüsselmärkten Rechnung zu tragen. Deshalb hat die Windbranche im VDMA gemeinsam mit der Hamburg Messe und Kongress GmbH das neue Konzept entwickelt und wird vom 23. bis zum 26. September 2014 in Hamburg die neue internationale Windfachmesse „WindEnergy Hamburg – The global on- & offshore expo“ durchführen.

Die in Zukunft im Zwei-Jahres-Turnus veranstaltete WindEnergy Hamburg bildet die gesamte Wertschöpfungskette der Windindustrie sowohl für den Onshore- als auch für den Offshoremarkt ab. „Damit wird dem Wunsch der Industrie Rechnung getragen, am Standort Deutschland das weltweite Schaufenster der Windbranche langfristig zu sichern“, betont Herdan. „Wir hoffen, dass die Verhandlungen nach der Husum WindEnergy  2012 weitergeführt werden und endlich auch die Industrie mit an den Tisch geholt wird“, so Herdan weiter.

Der Standort Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren als Sitz zahlreicher führender Unternehmen zur europäischen Windhauptstadt entwickelt. Das Hamburger Messegelände verfügt über ausreichend Ausbaupotential, um die wachsende Zahl internationaler Aussteller und Besucher der Windbranche aufnehmen zu können. Darüber hinaus bietet die zeitliche Nähe zur Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft SMM, unmittelbar vor der WindEnergy Hamburg, zusätzliche Möglichkeiten, Schiffbauer, Reedereien, Häfen, Logistikunternehmen und die maritime Zulieferindustrie, ohne die der Offshore-Windenergiemarkt nicht realisierbar ist, in die Windfachmesse einzubinden.

PM: VDMA

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