Windmesse 2014: Hamburg Messe und Congress bedauert Scheitern der Gespräche mit der Husumer Wirtschaftsgesellschaft

(WK-intern) – Die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC) bedauert das Scheitern der Gespräche mit der Husumer  Wirtschaftsgesellschaft mbH (HWG) über ein einvernehmliches Vorgehen bei der Ausrichtung einer Windenergiemesse. „Wir hatten bis zuletzt gehofft, dass es zu einer Einigung kommen würde“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Die Vorschläge, die auf dem Tisch lagen, waren nicht im Sinne und im Interesse der Industrie.“

„Dies ist für uns keine Auseinandersetzung zwischen zwei Messestandorten. Es geht hier um eine Richtungsentscheidung für die Zukunft einer Windleitmesse in Deutschland“, betont Aufderheide. „Wesentliche Teile der Industrie sind sich bewusst, dass die Windenergie-Industrie ein neues Fachmesse-Konzept braucht, das langfristig die Entwicklungen der Branche abbilden kann.“

Die Hamburg Messe und Congress war vom VDMA Power Systems und führenden Industrieunternehmen ausgewählt worden, 2014 eine internationale Windenergie-Fachmesse zu veranstalten. Angesichts der globalen Entwicklungen in der Windenergie-Branche ist es ein Hauptziel der unterstützenden Industrie, am Standort Hamburg mit einem neuen, weiterentwickelten Konzept auch in Zukunft den Messestandort in Deutschland zu halten und zu festigen.

Hamburg als Windmetropole Europas sieht in den erneuerbaren Energien und dabei insbesondere in der Windenergie eines der wichtigsten Wirtschaftscluster für die Metropole und fördert die Industrie. Führende internationale Unternehmen der Windbranche zeigen sich von dem Hamburger Messekonzept  überzeugt.  In Verbindung mit der Weltleitmesse im Schiffbau, der SMM Hamburg, kann in Hamburg auch das Zukunftsthema Offshore optimal abgebildet werden. Mehrere hundert Firmen der Schiffbau-Branche, die als Aussteller an der sehr erfolgreichen SMM Hamburg 2012 teilnahmen, haben ihr Engagement auf der WindEnergy Hamburg 2014, die kurz nach der SMM Hamburg 2014 stattfinden wird, bereits angekündigt. Zudem bietet Hamburg als Metropole und die Hamburg Messe und Congress GmbH mit ihren modernen Messehallen und ihrer Erfahrung in der Durchführung internationaler technologischer Messen eine perfekte Infrastruktur.

Die Hamburg Messe und Congress hatte mehrere weit gehende Vorschläge für ein gemeinsames Vorgehen vorgelegt. Unter anderem hatte das Unternehmen eine gemeinsame Diskussion mit einem erweiterten Kreis von Industrievertretern angeregt. Alle Vorschläge wurden von der Husumer Seite abgelehnt.

Auch die Husumer Wirtschaftsgesellschaft mbH plant in 2014 eine Windenergiemesse. In mehreren Mediationsgesprächen unter der Moderation des Unternehmensverbandes Nord sollten Möglichkeiten zur Durchführung einer gemeinsamen Messe gefunden werden.

Nach dem Scheitern der Gespräche wird sich die Hamburg Messe und Congress nun vollständig auf die Planung und Durchführung der globalen Fachmesse WindEnergy Hamburg vom 23. bis 26. September 2014 konzentrieren. „Unser Konzept hat bereits viele internationale und nationale Unternehmen überzeugt.“ Dazu zählen führende Hersteller von Windkraftanlagen, Energieversorgungsunternehmen, große Zulieferer und Dienstleister sowohl Onshore als auch Offshore sowie führende Vertreter der maritimen Industrie.

„Wir haben schon heute viele tausend Quadratmeter vermietet. Internationale Branchengrößen sprechen sich deutlich für den Standort Hamburg aus“, sagt Bernd Aufderheide. Die Hamburg Messe und Congress GmbH hoffe aber auch weiterhin darauf, bis 2014 doch noch einen gemeinsamen Weg mit Husum finden zu können.

Weitere Informationen zur WindEnergy Hamburg gibt es im Internet unter windenergyhamburg.com

Pressemitteilung: Karsten Broockmann Messe Hamburg

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