Forum: Herausforderungen für die Zukunft durch alternative Energien am Beispiel Offshore

Pressefoto: Offshoreanlage von Siemens
Pressefoto: Offshoreanlage von Siemens

(WK-intern) – Zweites VDI-Innovationsforum in Hamburg

Experten und Berufseinsteiger diskutieren über ingenieurmäßige Herausforderungen für die Zukunft durch alternative Energien am Beispiel Offshore

Hamburg – Gemeinsam mit den Kooperationspartnern FERCHAU Engineering GmbH und Siemens AG lädt der VDI Hamburger Bezirksverein e.V. am 26. September 2012 zum zweiten Innovationsforum ein.

Das Thema der diesjährigen Veranstaltung, die in den Räumen der Siemens AG am Lindenplatz 2 in Hamburg stattfindet, lautet „Ingenieurmäßige Herausforderungen für die Zukunft durch alternative Energien am Beispiel Offshore“.

Die Wende hin zu alternativen Energien ist ein allgegenwärtiges Thema. In der Metropolregion Hamburg – mit sowohl energieintensiven Industrien als auch Unternehmen, die im Bereich der Offshore Windenergie tätig sind – ist dieses Thema sehr wichtig im Hinblick auf die Absicherung der Verfügbarkeit von Energien zu bezahlbaren Konditionen. Eine Energiewende zu proklamieren ist die eine Seite der Medaille. Die andere überrascht Unternehmen, Anlagenbauer, Produktentwickler, Ingenieurbüros und Hochschulen mit täglich neuen Herausforderungen. Um diese zu bewältigen sind ingenieurmäßige Leistungen erforderlich. Woran wird heute gearbeitet, um bis wann zu welchem Thema eine Lösung zu finden?

Dipl.-Ing. Peter Dibowski, Vorstandsvorsitzender des VDI Hamburger Bezirksverein e.V. und Leiter des Industrie Endkundenvertriebes für viele Branchen bei Siemens im Norden: „Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Hamburg bietet mit dem Innovationsforum eine Veranstaltung, um aktuelle Herausforderungen zu thematisieren. Hierbei steht nicht nur der Austausch der Experten untereinander im Fokus, sondern auch Berufseinsteiger sollen von den fachlichen Erfahrungen profitieren und mit den Experten ins Gespräch kommen.“

Für Mario Schuster, Mitinitiator des Forums und Regionalleiter bei FERCHAU, war schnell klar, dass das zweite VDI-Innovationsforum der Offshore-Industrie geschuldet sein sollte: „Der im Zuge der Energiewende geplante Ausbau der Offshore-Windenergie von bis zu 25.000 MW bis zum Jahr 2030 wird mit einem deutlich steigenden Bedarf an Fachkräften einhergehen. Auch wenn derzeit keine branchenspezifischen statistischen Daten vorliegen, lässt sich sagen, dass aktuell in der Offshorebranche hauptsächlich Ingenieure gefragt sind. Neue Arbeitsplätze werden dabei vor allem in den Küstenregionen geschaffen, die eine räumliche Nähe zu den geplanten Offshore-Projekten aufweisen. Bei Zulieferern im Binnenland entsteht eine Vielzahl weiterer Arbeitsplätze, wie eine aktuelle Studie der Windenergie-Agentur (WAB) und der Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers PwC (PwC) zeigt. So soll die Zahl der direkt und indirekt Beschäftigten bis zum Jahr 2021 auf insgesamt 33.000 Beschäftigte ansteigen (Stand: März 2012).“

VDI Hamburg
Fast 150.000 Ingenieure in Deutschland bilden im VDI das Netzwerk technischen Wissens. Sie sind bundesweit in 45 Bezirksvereinen und 15 Landesverbänden organisiert. Der VDI Hamburger Bezirksverein e.V. wurde 1882 gegründet und betreut heute über 6.000 Mitglieder.
Er bietet ihnen u.a. ein breites Spektrum der Weiterbildung. 26 Arbeitskreise pflegen durch regelmäßige Veranstaltungen den Erfahrungsaustausch auf allen Sachgebieten der Technik.

Siemens AG
Die Siemens AG– 1847 in Berlin gegründet – ist seit über 100 Jahren mit einer der größten Niederlassungen Deutschlands auch in Hamburg präsent. Heute ist Hamburg Sitz der Siemens-Region Nord, zu der auch die Niederlassungen Braunschweig, Bremen, Bielefeld, Hannover, Kassel, Kiel und Rostock gehören. In der Region beschäftigt der Konzern rund 6.000 Mitarbeiter, davon etwa 1.200 in der Hansestadt.

FERCHAU Engineering GmbH
Derzeit arbeiten bei der FERCHAU Engineering GmbH mehr als 5.200 (im Durchschnitt, Stand: 30. Juni 2012) Ingenieure, IT-Consultants, Techniker und Technische Zeichner in über 50 Niederlassungen und Standorten sowie über 60 Technischen Büros. Für 2012 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von über 450 Millionen Euro. FERCHAU ist u. a. im Maschinenund Anlagenbau, in der Fahrzeugtechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik sowie in der Informationstechnik tätig.

PM: FERCHAU Engineering GmbH

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