Energiewende im Mittelpunkt der Diskussion auf der Sommerklausur der Linksfraktion

(WK-news) – Sozial verträgliche, dezentrale und bürgernahe Energiewende ist machbar!

Die Energiewende stand am Mittwochnachmittag im Mittelpunkt der Diskussion auf der Sommerklausur der Linksfraktion in Dierhagen.

Die Debatte rankte sich um die zentrale Frage, wie es gelingen kann, die Energiewende schnell und sozial verträglich umzusetzen.

„Die gegenwärtige Debatte über Erneuerbaren Energien als Auslöser für die ständig steigenden Strompreise ist aus unserer Sicht total verlogen“, erklärte die energiepolitische Sprecherin der Fraktion, Dr. Mignon Schwenke, am Rande der Klausurtagung. Ursache für dieses Schüren von Ängsten bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern sei die Weigerung der großen Energiekonzerne, die erforderliche Energiewende zügig voranzubringen.

„Allein die Gewinne von RWE und E.ON im letzen Jahr überstiegen die gesamte Förderung der erneuerbaren Energien“, so Frau Schwenke. „Wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung energieintensive Industrien subventioniert und dies von den privaten Verbraucherinnen und Verbrauchern bezahlen lässt, dann brauchen wir uns doch über steigende Strompreise nicht zu wundern.“

Aus Sicht der Linksfraktion ist eine sozial verträgliche, dezentrale und bürgernahe Energiewende machbar und muss beherzt in Angriff genommen werden. „Erforderlich ist nicht nur ein Sozialtarif. Die Menschen vor Ort müssen Mitspracherecht haben, sie müssen die Vorteile erkennen und haben, wenn in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld eine Windmühle oder eine Biogasanlage errichtet wird“, so Frau Schwenke.

PM: Die Linke

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