JadeBayWIND verspricht erfolgreiche Kontakten auf der WindForce 2012 in Bremen

(WK-intern) – Aktives Marketing von JadeBayWIND als Grundsteinlegung für den späteren Offshore-Erfolg der JadeBay-Region

Wilhelmshaven – Die JadeBay GmbH präsentierte sich zusammen mit den Unternehmen NPorts Niedersachsen und SeaPorts of Niedersachsen in Bremen auf der WindForce 2012.

Die erstmalig und parallel zur Konferenz der Windenergie Agentur in Bremen ausgetragene Messe war aus der Sicht der JadeBay ein voller Erfolg.

„Als projektverantwortlicher Vertriebsmann der Region konnte ich für die Häfen in Wilhelmshaven, Nordenham und Brake gute Kontakte knüpfen.“, so Frank Schnieder von der JadeBay GmbH.

Das Standortmarketingunternehmen der Stadt Wilhelmshaven sowie der Landkreise Friesland, Wittmund und Wesermarsch hat dabei nämlich insbesondere die Offshore-Branche im Visier. Wermutstropfen für die Branche: Der Gigant Offshore kommt derzeit nur schleppend in Fahrt, da insbesondere die Netzanbindung der Windparks durch den Netzbetreiber nicht garantiert werden kann. Zuständig dafür ist das holländische Unternehmen TenneT. Die Probleme der Netzanbindung liegen im Wesentlichen in der mangelnden Kapitalausstattung von TenneT für diese milliardenschwere Aufgabe sowie der Haftungsfrage des möglichen Ausfalls eines Knotenpunktes zur Übergabe an andere Netzbetreiber. Auch können seitens der Betreiber der Windparks derzeit keine Bau-genehmigungen erlangt werden, da dafür die Netzanbindung zwingende Voraussetzung ist. Da bisher erst ein Prozent der Leistung Offshore in Deutschland realisiert werden konnte, arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer neuen Gesetzeslage. Diese soll den Durchbruch der Branche durch Finanzierungszusagen und Haftungsübernahme garantieren.

Für die JadeBay-Region schafft diese Verzögerung jedoch Chancen, den Markt für die strategischen Standorte an den Häfen Nordenham, Brake und Wilhelmshaven zu sensibilisieren. „Auch wenn heute etliche Unternehmen Liquiditätsschwierigkeiten haben und Überkapazitäten am Markt bestehen, so werden bei einer boomenden Branche die Flächen mit Wasserzugang gefragt sein.“, so Schnieder. „Es wird automatisch Geschäft an die Standorte kommen.“ Die Frage ist hierbei, wer wie viel davon abbekommen wird und welches Geschäft es sein wird, denn der Wettbewerb der Standorte und Flächen ist riesengroß. Jeder im Umfeld der Nordsee, der einen Hafen hat, möchte derzeit sein Potenzial dahingehend ausbauen und jeder wirbt um die Gunst dieser relativ kleinen Branche.
Aktives Marketing ist daher heute die Grundsteinlegung für den späteren Erfolg. JadeBayWIND ist mittlerweile gut vernetzt, erhält in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Consultant einen schnellen Zugang zu den Entscheidungsträgern und konnte so seine Gespräche in Bremen mit Windparkbetreibern, Turbinenbauern sowie deren Lieferanten aber auch den Windparkplanern führen.

Im Mittelpunkt der Flächenvermarktung standen dabei die Schleuseninsel als Vision ei-ner aufgespülten Fläche zum Nordhafen sowie in die Nordsee und die Verbindung vom Umschlagterminal zu den Gewerbeflächen in Brake. Darüber hinaus beabsichtigt die Stadt Nordenham weitere ca. 42 ha für die Industrie auszuweisen, die sich in Ergänzung zu einer bereits vorhandenen Fläche im Gewerbegebiet Nord optimal für die Offshore-Produktion eignen.

Wichtig für den späteren Erfolg der Vermarktung ist auch, so Schnieder, dass es bereits unternehmerisches Know-how in den Häfen gibt, um bestimmte Konzepte umzusetzen. Dazu präsentierte sich auf dem Gemeinschaftstand u. a. das Unternehmen Nordfrost. Nordfrost ist bereits über den Hafenbetrieb im Binnenhafen in Wilhelmshaven qualifi-ziert für dieses Geschäft und sucht nun verstärkt Partner für die ca. 6,5 ha große Fläche mit Lagerflächen und insgesamt 470 Meter Kaikante.

Ohnehin hat Wilhelmshaven neben möglichen Produktionseinheiten wie den bereits angesiedelten Jade Werken starke Chancen auf die Themen Bau- und Servicehafen. Bauhäfen vereinen die gesamte Logistik eines Windparkbetreibers in Bezug auf die Ver-sorgung der Installation; dazu ist es nicht immer nötig, dass auch die Komponenten dort gebaut werden. Vom Servicehafen werden die Parks später gewartet und repariert. Beide Bereiche verlangen Kaikante, Umschlagsplätze, Hallenkapazitäten sowie Unterkünfte für das Personal. Alles das lässt sich hier umsetzen und einbinden in die Unter-nehmen, die schon vor Ort sind und ihre Dienstleistungen anbieten.

PM: JadeBay GmbH
Entwicklungsgesellschaft
Sabine Borke
s.borke@jade-bay.com
www. jade-bay.com

Über die JadeBay GmbH – Entwicklungsgesellschaft
Die JadeBay GmbH Entwicklungsgesellschaft ist die regionale Entwicklungsgesellschaft der Stadt Wilhelmshaven und der Landkreise Friesland, Wesermarsch und Wittmund, die die Wachstumsregion JadeBay im Umfeld des entstehenden deutschen Tiefwasser-Containerterminals in Wilhelmshaven bilden.
Ausgehend von der internationalen Öffnung durch den JadeWeserPort verfolgt die Ja-deBay GmbH Entwicklungsgesellschaft das Ziel, die regionale Wertschöpfung zu steigern und die JadeBay-Region zu einem wettbewerbsfähigen und attraktiven Wirtschaftsraum für niederlassungs- und investitionsbereite Unternehmen zu entwickeln.
Die Gesellschaft wirbt für die Qualität des Wirtschaftsstandortes JadeBay und begleitet und unterstützt die Region auf ihrem Weg in eine moderne, internationale Industrie-, Handels- und Gewerbelandschaft.
Ihr Hauptaugenmerk liegt auf internationalem Standortmarketing, Cluster Ma-nagement für industrielle Schwerpunktsektoren, Ansiedlung von Zukunftstechnologien, Begleitung beim Strukturwandel sowie der Bildung und Förderung von Branchen- und Technologienetzwerken.

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