Schottland will bis 2020 aus erneuerbaren Energiequellen 100% seines Strombedarfs decken

(WK-intern) – Schottischer Energieminister besucht Deutschland

Schottland und Deutschland sind wichtige Partner bei der angestrebten Energiewende

 

  • Schottland will bis 2020 erreichen, dass die aus erneuerbaren Energiequellen produzierte Energie 100 Prozent des schottischen Energiebedarfs entspricht.
  • Der Besuch des Ministers beginnt heute in Bremerhaven und Bremen.

Die Verbindungen im Bereich erneuerbare Energie zwischen Schottland und Deutschland werden mit dem heutigen Besuch von Fergus Ewing, schottischer Minister für Energie, Unternehmen und Tourismus, in Bremen und Bremerhaven weiter gestärkt.

Am ersten Tag seines dreitägigen Besuchs in Deutschland besucht der Minister heute in Bremerhaven einen Standort von Areva Wind, dem zweitgrößten Hersteller von Windenergieanlagen für Offshore Projekte in Europa. Dabei nimmt er auch ein einem Treffen von Unternehmen der Windenergie-Zulieferkette teil, für das auch mehrere schottische Unternehmen angereist sind.

Am Abend nimmt er an der Eröffnung der Offshore Windenergie-Konferenz Windforce 2012 der WAB Windenergie Agentur in Bremen teil. Bei diesem Anlass wird er sich auch in das Goldene Buch der Stadt Bremen eintragen.

Im Rahmen der Windforce trifft der Minister Vertreter von PNE WIND AG, einem deutschen Projektentwickler von Onshore- und Offshore-Windparks, der 2011 ein Büro in Edinburgh, Schottland, eröffnet hat und seit dem seine Präsenz in Schottland kontinuierlich ausgebaut hat.

Energieminister Fergus Ewing sagte: „Schottland hat eine weltweit führende Stellung im Bereich erneuerbare Energie. Das Land verfügt über ein Viertel von Europas Gezeiten- und Offshore-Wind-Ressourcen sowie umfangreiche Fähigkeiten und Kompetenzen in diesem Bereich.“

„Ich freue mich Deutschland und die Windforce 2012 besuchen zu können, um schottische Unternehmen im Bereich erneuerbare Energie dabei zu unterstützen, Geschäftschancen zu erschließen und das Geschäft mit Deutschland weiter zu entwickeln“, sagte Ewing.

Der Energieminister fügte hinzu: „Die weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen deutschen und schottischen Unternehmen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zu fördern, ist für beide Länder von großer Bedeutung, um die Arbeitsplätze, Chancen und Investitionen im Bereich erneuerbare Energien zu maximieren.“

„Schottland und Deutschland haben ambitionierte Ziele für die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen und wir haben hervorragende Möglichkeiten zusammenzuarbeiten, um diese Ziele zu erreichen“, sagte er weiter.

„Wir sind bereits wichtige Partner beim Aufbau einer kohlenstoffarmen und klimafreundlichen Wirtschaft und Zulieferkette und bei diesem Besuch werde ich auf diesen bestehenden Verbindungen aufbauen”, kommentierte Fergus abschließend.

Jean Huby, CEO von AREVA Wind, sagte: „Wir freuen uns den Minister in unserem Werk in Bremerhaven begrüßen zu dürfen. Hier vor Ort wird ihm die Gelegenheit geboten, um die Produktion unserer 5 MW Offshore-Windkraftturbinen zu besichtigen. Dies ist der Standard für unsere industrielle Entwicklung in Großbritannien und Frankreich. AREVA sieht Schottlands führende Rolle bei der Entwicklung der Offshore-Windenergie und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Schottland, um das weitere Wachstum in Großbritannien zu unterstützen.“

Markus Lesser, Vorstand operatives Geschäft der PNE WIND AG, ergänzte: „Schottland hat im Vergleich mit dem Rest von Großbritannien die besten Windverhältnisse und die schottische Regierung hat herausfordernde Ziele vorgegeben. Deshalb war es sinnvoll für uns, unser Büro in Edinburgh zu eröffnen und auszubauen. Wir sind ein Anbieter von Komplettlösungen beim Bau von Windparks – von der Planung bis zur Montage der Windturbinen – und wir wollen nah bei unseren Standorten sein. Mit unserer seit langem aufgebauten internationalen Erfahrung war es naheliegend, in dieses Potential, das Schottland bietet, zu investieren. Unser Engagement in Schottland ist ein langfristiges Investment.“

Anne MacColl, Chief Executive bei Scottish Development International, kommentierte: „ Als weltweit zweit größter Exporteur und Schottlands viertgrößter Handelspartner bietet Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien ausgezeichnete Wachstumschancen für schottische und deutsche Unternehmen.“
„Schottland hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Offshore-Technik, was uns bei erneuerbarer Energie entlang der gesamten Lieferkette optimal positioniert“, fügte MacColl hinzu.

„Wir arbeiten eng mit europäischen Investoren zusammen, die unsere Kompetenz im Bereich erneuerbare Energie erkennen und die Wettbewerbsvorteile, die wir bieten können, sehen, wenn sie ihre Aktivitäten an neuen Standorten ausbauen“, sagte Anne MacColl abschließend.

Hintergrund
Deutschland ist Schottlands viertgrößter Exportmarkt und Exporte von Schottland nach Deutschland erreichten 2010 die Summe von GBP 1,265 Milliarden. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl im Zuge der Energiewende und dem Ausstieg auf der Atomkraft in Deutschland weiter erhöht.
Deutsche Unternehmen, die in letzter Zeit in Schottland investiert haben, sind unter anderem: Motel One, Enercon, RePower, Dialog Semiconductor and Enertrag. Sie folgen damit Unternehmen wie Allianz, BASF, E.ON, RWE, TÜV Süd, SGL Carbon und Deutsche Bank.
Scottish Development International (SDI) arbeitet sowohl mit schottischen als auch mit internationalen Unternehmen und Organisationen zusammen. Die Aufgabe von SDI besteht darin, das Wachstum der schottischen Wirtschaft durch die Förderung von ausländischen Investitionen und die Unterstützung von schottischen Unternehmen bei der Entwicklung ihres Handelsgeschäfts im Ausland voranzutreiben. SDI ist eine Partnerschaft zwischen der schottischen Regierung, Scottish Enterprise sowie Highlands and Islands Enterprise.

Grundlage für die Arbeit der Organisation bildet die Strategie für Wirtschaftförderung in Schottland der schottischen Regierung (www.sdi.co.uk).

Kontakt
FTI Consulting
Ivo Lingnau: +49 172 5244457 / ivo.lingnau@fticonsulting.com
Alisa Imas: +49 69 920 37 136 / alisa.imas@fticonsulting.com

PM: Alisa Imas
Senior Executive
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F T I Consulting
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