Ausbau der Stromnetze: Beteiligungsmöglichkeit für BürgerInnen beim Netzausbau

Windstrom / Foto: HB
Windstrom / Foto: HB

(WK-intern) – Habeck: “Leute, beteiligt euch!” Jetzt ist die Zeit für Bürgerbeteiligung beim Netzausbau!

Die neue Landesregierung möchte die Energiewende zügig vorantreiben.

Dies wird nur gelingen, wenn sie als Gemeinschaftsprojekt verstanden wird.

Bürger und Verbände müssen bei der Planung mitreden können. Vor dem Bau neuer Stromleitungen sollen die Bürger frühzeitig angehört werden – bevor grundsätzliche Entscheidungen fallen. Energieminister Robert Habeck wirbt in einem gestern (19. Juni) verschickten Schreiben an Schleswig-Holsteins Landräte und Oberbürgermeister dafür, dass die Öffentlichkeit über diese Beteiligungsmöglichkeit informiert wird und sie nutzt. Alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landes sollen von ihren Landräten direkt informiert werden.

Habeck: “Der Ausbau der Stromnetze ist für uns Schleswig-Holsteiner aus zwei Gründen entscheidend: Wir wollen unseren sauberen Windstrom an seine Abnehmer im Süden liefern und wir wollen unser Modell vom Energiewendeland zum Exportschlager machen.”

Ende Mai haben die vier deutschen Stromnetzbetreiber den Entwurf des Netzentwicklungsplans Strom vorgestellt. Er zeigt die aus ihrer Sicht für den Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein notwendigen Maßnahmen. Die Grundannahmen des Planes stimmen mit den energiepolitischen Zielen der neuen Landesregierung weitgehend überein: So sind in Brunsbüttel und Kiel keine neuen Kohlekraftwerke mehr vorgesehen. Ein wichtiger Schritt zu einer echten Energiewende. Die Landesregierung wird die Planung zum Ausbau des Stromnetzes konstruktiv aber gleichwohl kritisch begleiten. Habeck: “Der Netzentwicklungsplan hat zwar noch Kinderkrankheiten, aber er ist ein wichtiger Schritt zu einer nachvollziehbaren Netzplanung”.

Der Netzentwicklungsplan und weitere Informationen sind im Internet unter www.netzentwicklungsplan.de abrufbar. Bis zum 10. Juli 2012 können Privatpersonen, Vereine oder Verbände dort Stellung nehmen.

Pressestelle@melur.landsh.de
www.melur.landsh.de

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