Urlaub im Schatten der Windparks

Windpark an der Nordsee / Foto: HB
Windpark an der Nordsee / Foto: HB

(WK-intern) –  An Nord- und Ostsee gehören Windkraftanlagen schon längst zum gewohnten Landschaftsbild. Wer dort Urlaub machen möchte, fährt auf den Landstraßen an zahlreichen derartigen Windparks dabei. Diejenigen, die den Anblick der riesigen Anlagen nicht gewohnt sind, versetzen die weißen Windräder mit ihrer Imposanz in Staunen. Insbesondere Kinder begeistern sich für die gewaltigen Windräder und fragen ihren Eltern Löcher in den Bauch. Wer einen Urlaub an der Nord- oder Ostsee mit Kindern plant, sollte folglich für alle Fragen gerüstet sein!

Für Entdeckertour Wohnwagen mieten

Entscheidet man sich für einen Urlaub an deutschen Küsten, so ist es vorprogrammiert, dass man früher oder später an einem der vielen Onshore-Windparks vorbeifährt. Wer mit der Fähre nach Helgoland, Dänemark oder Schweden übersetzt, wird vielleicht sogar die noch beeindruckenderen Offshore-Windparks bestaunen können. Bei diesen ragen die weißen Windräder aus dem Meer heraus, wobei sich manch einer wundert, wie dies überhaupt funktioniert. Schließlich ist das Meer doch sicherlich recht tief. Müssten die Sockel, auf denen die Windräder stehen, dann nicht auch extrem lang sein? Und warum baut man überhaupt Windkraftanlagen im Meer?

Eltern mit neugierigen Kindern sollten auf Fragen wie jene unbedingt vorbereitet sein, wenn es mit den Kleinen zum Urlaub an Nord- und Ostsee geht. Wer gleich mehrere dieser Anlagen sehen möchte, sollte am besten eine Tour entlang der Küste machen. Am komfortabelsten ist ein solcher Urlaub, wenn Sie einen Wohnwagen mieten, da sie so nicht auf feste Unterkünfte angewiesen sind. Wenn Sie Ihren Kindern eine besondere Freude machen möchten, sollten Sie diesen auch die Möglichkeit bieten, einmal eine solche Windenergieanlage zu besichtigen. Möglich ist das zum Beispiel in Westerholt/Ostfriesland. Eines der Windräder wurde eigens mit einer Aussichtsplattform sowie einer im Inneren verlaufenden Wendeltreppe ausgestattet. Letztere haben herkömmliche Anlagen natürlich nicht! Nicht nur Kinder werden begeistert sein, wenn sie am Fuß des weißen Riesen stehen und zu den Flügeln hinaufblicken! Nach einem mühsamen Aufstieg wird man dann mit einem atemberaubenden Blick in alle Himmelsrichtungen belohnt. Besonders beeindruckend ist dabei aber auch wieder, wie die gewaltigen Flügel der Anlage, die von unten ganz klein erscheinen, nun dicht an den Fenstern der Plattform vorbeirauschen.

Antworten zu Offshore-Windparks

Grübeln Sie noch immer, welche Antworten die richtigen auf die obigen Fragen sind? Offshore-Windparks stehen zuerst einmal keineswegs mitten im Meer oder auf hoher See, sondern werden im flacheren Küstengewässer errichtet, welches man auch als Festlandsockel bezeichnet. In der Nordsee reicht dieser nämlich recht weit in das Meer hinein. Der Sinn der Offshore-Anlagen besteht natürlich darin, noch mehr Strom zu liefern als die Anlagen an Land. Möglich ist dies durch den kontinuierlichen Wind auf dem Meer. Tatsächlich ist die Stromausbeute von Offshore-Windparks beeindruckend!

WV

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