Tag der Umwelt 2012: Gemeinsam in eine bessere Energiezukunft

(WK-intern) – BAFA leistet einen zentralen Beitrag für eine bessere Energiezukunft

Am 5. Juni fand der internationale Tag der Umwelt statt.

„Das diesjährige Motto ‚Gemeinsam in eine bessere Energiezukunft’ wird im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelebt“, betont Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA.

„Insbesondere die Neuausrichtung der Energiepolitik stellt uns vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen begreifen wir als Chance und leisten mit unserer Tätigkeit in den Bereichen Energie und Klimaschutz einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“

Eine bedeutende Rolle spielt hierbei die im BAFA angesiedelte Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE), die die EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen umsetzt. Über die von der BfEE eingerichtete Anbieterliste für Energieeffizienz können sich Verbraucher schnell über passende Angebote für Energiedienstleistungen oder Energieeffizienzmaßnahmen informieren.

Seit April 2012 gibt es beim BAFA außerdem wieder einen Zuschuss für kleine KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 20 Kilowatt. Sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 Kilowatt erhalten beispielsweise 1500 Euro. Parallel können diese Anlagen für den erzeugten KWK-Strom eine Vergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten. Die aktuelle Novelle des KWKG sieht eine Anhebung der Zuschlagsätze um 0,3 Cent pro Kilowattstunde vor und setzt somit wichtige Impulse. Neu eingeführt wird außerdem die Förderung von Wärmespeichern. „KWK-Anlagen sind dadurch viel flexibler einsetzbar und erleichtern so die Integration der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien“, erläutert Dr. Wallraff.

Seit dem Jahr 1999 setzt das BAFA mit großem Erfolg das sogenannte Marktanreizprogramm um. Danach erhalten Privatpersonen, Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen oder auch Kommunen einen Zuschuss für den Einbau einer Solarkollektoranlage, einer Biomasseanlage oder einer effizienten Wärmepumpe. Auf reges Interesse ist außerdem das BAFA-Projekt „Kommunen als Botschafter des Marktanreizprogramms“ gestoßen, wonach Städte und Gemeinden auf Grundlage des Förderbescheides des BAFA den Zuschussbetrag nochmals mit einer eigenen Förderung aufstocken können.

Eigentümer, Mieter und Pächter eines Gebäudes können außerdem eine Förderung für eine Energiesparberatung beim BAFA beantragen. Für Ein- und Zweifamilienhäuser beträgt der Zuschuss 300 Euro. Der Betrag wird direkt an den Energieberater ausgezahlt.

„Auch künftig gestaltet das BAFA durch die Umsetzung verschiedener Aufgaben aus dem Energie- und Klimafonds die Energiewende aktiv mit. Hierzu zählen effiziente Querschnittstechnologien, Energiemanagementsysteme und Smart Grids oder Smart Meter.

Der Weltumwelttag wurde 1972 vom United Nations Environment Programm (UNEP, Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ins Leben gerufen und wird seit 1972 in Deutschland begangen. Weltweit beteiligen sich mehr als 100 Länder mit zahlreichen Veranstaltungen, die das Umweltbewusstsein stärken sollen.

PM: BAFA

http://www.bfee-online.de/bfee/

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