Rösler informiert sich in Hamm über Neubau des RWE-Steinkohlenkraftwerks

Netzausbau / Foto: HB
RWE Kohlekraftwerk / Foto: HB

(WK-news) – Neue Anlage reduziert CO2-Ausstoß um 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr

Flexible Fahrweise leistet unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende

Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler hat im Rahmen seiner Energiereise die Baustelle des RWE-Steinkohlenkraftwerks in Hamm besucht. Dabei informierten Dr. Ulrich Hartmann, Mitglied des Vorstands der RWE Power, und Dr. Andreas Hoffknecht, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Münster als Vertreter der GEKKO-Partner, den Minister über das Neubauprojekt.

An der Doppelblockanlage mit einer Gesamtleistung von 1.600 Megawatt sind 23 Stadtwerke aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz beteiligt, die in der Arbeitsgemeinschaft GEKKO (GemeinschaftsKraftwerk SteinKOhle) zusammengeschlossen sind. Sie verfügen über einen Anteil von 350 Megawatt. Das Investitionsvolumen liegt bei 2,4 Milliarden Euro.

Bundesminister Rösler: „Die Energiewende kann nur funktionieren, wenn wir auch weiterhin ausreichend gesicherte Erzeugungskapazitäten haben. Hierzu brauchen wir insbesondere auch hoch moderne, flexible konventionelle Kraftwerke, um die schwankende Einspeisung der erneuerbaren Energien ausgleichen und die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können.“

Ulrich Hartmann stellte die Effizienz und Flexibilität der neuen Blöcke heraus: „Durch den Einsatz modernster Technik tragen wir aktiv zur CO2-Reduzierung bei und können gleichzeitg die Leistung sehr variabel erhöhen oder reduzieren. Damit ist diese Anlage ein wichtiger Partner der erneuerbaren Energien und liefert einen unverzichtbaren Beitrag zur Energiewende.“

Die beiden Kraftwerksblöcke sind dazu in der Lage, rund 3,2 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von 46 Prozent. Im Vergleich zu älteren Steinkohlenkraftwerken reduziert das neue Kraftwerk bei gleicher Stromproduktion den CO2-Ausstoß um rund 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Die Leistung der Anlagen kann in jedem Block um 22 Megawatt pro Minute verändert werden. Damit wäre beispielsweise pro Minute der Ausfall von etwa 20 Onshore-Windrädern zu kompensieren. Die kommerzielle Inbetriebnahme des ersten Blocks ist für Ende 2013 vorgesehen. Derzeit arbeiten auf der Kraftwerksbaustelle 2.800 Menschen.

PM: Stephanie Schunck
Leiterin Unternehmenskommunikation
RWE Power AG
stephanie.schunck@rwe.com

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