Cuxport-Terminal: OMM Serviceschiff nutzt Hafen für das Offshore-Kabelgeschäft

(WK-intern)Die Zusammenarbeit zwischen Cuxport und der Offshore Marine Management GmbH (OMM) nimmt Fahrt auf: Heute verließ die „Bourbon Enterprise“, das erste am Kai von Cuxport für das Seekabelgeschäft ertüchtigte Schiff, Cuxhaven zum letzten Mal in Richtung Nordsee.

Das 76 Meter lange Multi-Purpose-Schiff bereitete auf seinen sieben Fahrten für das Offshore-Netzanbindungsprojekt BorWin 2, das die Nordsee-Windparks Veja Mate und Global Tech I mit dem Festland verbinden wird, den Meeresgrund für die Installation von Seekabeln vor.

Foto: Copyright: Cuxport Gmb

„Die Abfahrten eines für die Seekabelbranche tätigen Schiffes sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, die am 1. August 2011 zwischen Cuxport und der OMM GmbH vereinbarte Kooperation auszubauen“, betont Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH. „Für OMM können wir als integraler Bestandteil des Offshore-Basis-Hafens Cuxhaven einen Großteil unseres Dienstleistungsangebotes in die Partnerschaft einbringen.

Das beinhaltet für diesen Kunden vor allem Produkte im Service- und Wartungsgeschäft, aber auch Services für den Bereich der Seekabellogistik.“ Die deutsche Tochter der britischen Offshore Marine Management, ein unabhängigen Anbieter maritimer Lösungen für die Offshore-Industrie, hatte sich im vergangenem Jahr auf den Terminalanlagen von Cuxport angesiedelt.

Im Rahmen der Route Clearance beginnt durch den Einsatz der auf dem Cuxport-Gelände für ihren Auftrag ertüchtigten „Bourbon Enterprise“ die Anbindung der Windparks Veja Mate und Global Tech I an das Festland zunächst durch die Reinigung und Vorbereitung einer Trasse auf dem Meeresboden.

Das Offshore-Netzanbindungsprojekt BorWin 2 setzt bei der Umsetzung dieser Aufgabe auf die Kompetenzen von OMM. „Für unsere Lösungen im Offshore-Bereich benötigen wir die Unterstützung eines flexiblen Logistikanbieters, wie wir ihn in Cuxport gefunden haben“, begründet Rob Grimmond, Managing Director von Offshore Marine Management, die Standortwahl und ergänzt: „Die günstige geografische Lage Cuxhavens in der Deutschen Bucht in unmittelbarer Nähe der Windparks und der schleusenfreie Zugang zur Nordsee prädestinieren den Hafen nicht nur für dieses Projekt“.

Durch den Einsatz von Unterwasserrobotern erfolgte ebenfalls die Installation der Betonmatratzen, die auf dem Grund der Nordsee die Kreuzung von bestehenden und neu zu installierenden Kabeln beziehungsweise Leitungen ermöglichen. Die Seekabel werden anschließend von einem Kabelleger, der seine Fahrgeschwindigkeit an die Eigenschaften der präparierten Trasse anpasst, auf dem Meeresboden verlegt. Nach der Inbetriebnahme der beiden zum BorWin2-Offshore-Konsortium gehörenden Offshore-Windparks kann die auf See regenerativ gewonnene Energie in das Stromnetz eingespeist werden.

Über Cuxport (www.cuxport.de)

Die Cuxport GmbH betreibt ein multifunktionales Umschlagterminal im Tiefwasserhafen Cuxhaven. Neben umfangreichen RoRo-Umschlagsmöglichkeiten bietet Cuxport eine ideale geografische Lage für sämtliche Seeverkehre sowie optimale Hinterlandanbindungen. Das Unternehmen ist ein Joint Venture, bei dem die Rhenus AG & Co. KG 74,9 Prozent und die HHLA Container Terminals GmbH 25,1 Prozent der Anteile halten.

Die Rhenus-Gruppe ist ein weltweit operierender Logistikdienstleister mit einem Jahresumsatz von 3,4 Mrd. EUR. Mit über 19.000 Beschäftigten ist Rhenus an über 290 Standorten präsent. Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist einer der führenden Hafenlogistik-Konzerne in der europäischen Nordrange.

Medienbüro am Reichstag GmbH

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