Siemens übertrifft Nachhaltigkeitsziele

(WK-intern) – Nachhaltigkeitsbericht 2011 veranschaulicht Strategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Siemens hat im vergangenen Geschäftsjahr seine Nachhaltigkeitsziele klar übertroffen.

Das geht aus dem Nachhaltigkeitsbericht hervor, den das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht hat.

Demzufolge konnte Siemens seine Kohlendioxid- (CO2) Emissionen umsatzbezogen um 22 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 senken. Das Ziel lag bei 20 Prozent. Den Wasserverbrauch hat Siemens im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006 umsatzbezogen um 33 Prozent reduziert und damit sein Ziel von 20 Prozent deutlich übertroffen. “Nachhaltigkeit ist unser Leitprinzip und eröffnet Siemens großes Geschäftspotenzial”, sagte Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Chief Sustainability Officer. “Wir haben hier bedeutende Fortschritte gemacht – sowohl bei unseren internen als auch bei unseren externen Zielen.”

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Treiber für das Geschäft von Siemens. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2011 mit seinem Umweltportfolio einen Umsatz von 30 Milliarden Euro – das sind rund 40 Prozent des gesamten Umsatzes von Siemens und neun Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist Siemens einer der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Bis Ende des Geschäftsjahrs 2014 will Siemens den Umsatz mit Produkten und Lösungen aus dem Umweltportfolio auf mindestens 40 Milliarden Euro steigern. Dazu beitragen sollen neue, innovative Produkte und überdurchschnittliches Wachstum beispielsweise im Feld der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.

Auch bei der Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes seiner Kunden hat Siemens sein Ziel bereits klar übertroffen. Bis Ende des Geschäftsjahrs 2011 wollte das Unternehmen die jährlichen CO2-Emissionen bei seinen Kunden um rund 300 Millionen Tonnen verringern. Tatsächlich konnten die Kunden von Siemens ihre CO2-Emissionen um rund 320 Millionen Tonnen reduzieren, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. “Diese Erfolge verdanken wir dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiter und Partner. Die bedeutenden Auszeichnungen, die wir erhalten haben, sind ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”, sagte Barbara Kux. Siemens belegte im Jahr 2011 im Dow Jones Sustainability Index erneut den ersten Platz innerhalb der Branche “Diversified Industrials” und konnte seine Bewertung gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. Außerdem hat Siemens für seine Strategie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011 gewonnen.
Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Siemens hat seine Nachhaltigkeitsstrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette etabliert. Der Nachhaltigkeitsbericht veranschaulicht dies mit drei Fallbeispielen, vom Zulieferer und Geschäftspartner über die eigene Produktion bis hin zum Kunden. Auf Zulieferseite hat sich beispielsweise die Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen CIMC, weltgrößter Hersteller rostfreier Stahlcontainer, von einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt zu einer äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit entwickelt. Siemens berät CIMC bei der Produktion und der Optimierung von Prozessen.

Auf der operativen Seite hat Siemens mit dem Ausbau seines Gasturbinenwerks in Charlotte, USA, neue Standards für Qualität, Produktivität, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit gesetzt. Dort produziert Siemens seine leistungsstärkste Gasturbine, die im kombinierten Gas- und Dampfturbinenbetrieb den Effizienz-Weltrekord hält. Siemens hat mit dem neuen Werk außerdem rund 700 neue Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region geschaffen.

Für die Deutsche Bahn hat Siemens den neuen ICx entwickelt, der neue Standards bei Zuverlässigkeit, Komfort und Umweltfreundlichkeit setzt. So verbraucht der neue ICx bis zu 30 Prozent weniger Energie pro Sitzplatz als sein Vorgänger.

Der Nachhaltigkeitsbericht steht im Internet zum Download bereit: www.siemens.com/nachhaltigkeitsbericht

PM: Siemens

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