Workshop: Photovoltaik-Strom selbst nutzen und vermarkten

(WK-intern) – Anmeldung gestartet: Workshop „Photovoltaik-Strom selbst nutzen und vermarkten“

Neuer Solarpraxis-Workshop zum Eigenverbrauch und zur Direktvermarktung von Solarstrom

Berlin – Das im Januar neu eingeführte Marktprämienmodell gewinnt im Solarsektor immer mehr an Bedeutung.

Während zu Beginn des Jahres lediglich rund 59 Megawatt Solarleistung direkt vermarktet wurden, weisen die Übertragungsnetzbetreiber zum Mai bereits Anmeldedaten von 456 Megawatt aus. Trotz der steigenden Bedeutung der neuen Marktinstrumente des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes ist eine Reihe von Fragen nach wie vor ungeklärt. Der Workshop „PV-Strom selbst nutzen und vermarkten“ bietet Antworten und Lösungsansätze rund um die Themen Marktprämie, Stromhandel, Eigenverbrauch und Direktvermarktung. Die Veranstaltung findet am 31. Mai im Anschluss an den Solarpraxis-Workshop „Die Zukunft des deutschen Marktes nach der EEG-Novelle April 2012: Erwartungen und Detaillösungen“ in Berlin statt.

Nach den Hiobsbotschaften der letzten Monate versuchen die Akteure der deutschen Solarbranche, ihre nächsten Schritte auf die veränderte Lage anzupassen. Orientierung und Hilfestellung bietet hier ein neuer Workshop des Wissensdienstleisters Solarpraxis AG. Bei der praxisnahen Veranstaltung werden u. a. steuerliche Fragestellungen bei Stromverkauf und Eigenverbrauch von Solarstrom beleuchtet. Unabhängige Experten geben Tipps und Hinweise zum direkten Stromverkauf an Stadtwerke und andere Abnehmer, zur Vermarktung des Stroms aus kleineren, mittleren und großen Anlagen sowie zu Optimierungsmöglichkeiten der Abstimmung von Last und PV-Erzeugung. Ob und was Deutschland von anderen europäischen Ländern lernen kann, bei denen Solaranlagen bereits ohne Einspeisevergütung wirtschaftlich betrieben werden, zeigt ein Blick ins Ausland. Zu den vortragenden Branchenexperten gehören Eberhard Holstein (Grundgrün Energie GmbH), Dr. Dietmar Goldmann (e2m) und Bernd Boger-Möller (DZ Bank).

Ein Beratergremium aus Industrie und Consulting sorgt dafür, dass die Teilnehmer von einem qualitativ hochwertigen Programm auf dem neuesten Wissensstand profitieren. Zielgruppen der Workshops sind u. a. Solaranlagenbetreiber und -eigentümer, Großhändler, Produkt- und Stromhändler, Projektentwickler, Hersteller, Berater, Anlagenbauer, EPCs und Bauunternehmen. Weitere Informationen – auch zum Vortagesworkshop – und das Programm sind unter http://www.solarpraxis.de/konferenzen/neuerungen-zur-eeg-novelle/allgemeine-informationen/ zu finden.

Die Anmeldung erfolgt unter: http://www.solarpraxis.de/konferenzen/anmeldung/

Über die Solarpraxis AG:
Die Solarpraxis AG ist einer der führenden Wissensdienstleister der Erneuerbaren-Energien-Branche. Sie bietet Fachkompetenz und professionellen Service in den Bereichen Engineering, Konferenzen und Verlag. Seit 1998 richtet die Solarpraxis Branchentreffen für Entscheider aus. Dazu gehören neben der ältesten Veranstaltung der Solarpraxis AG – dem Forum Solarpraxis – zahlreiche weitere Konferenzen, unter anderem in Italien, Indien, Spanien, im Nahen Osten, China und den USA.

Kontakt:
Judith Hübner
Solarpraxis AG
Tel: +49 30 – 726296 – 327
E-Mail: judith.huebner@solarpraxis.de

WK – Das Marktprämienmodell wird von der Politik als das Sparmodell für angeblich zu teuren „Grünen Strom” vorgestellt

Diese Super-Sparmaßnahme führt dazu, alles wir jetzt erst richtig teuer.
Am garantierten Strompreis für Solarstrom ändert sich nichts.

Durch die Einführung der Marktprämie bekommen die Solaranlagenbetreiber mehr als zuvor für jede Kilowattstunde Strom.

Die Bezeichnung Marktprämie ist falsch, es handelt sich hierbei nicht um einen Markt mit Angebot und Nachfrage, sondern um Zuzahlungen für den „Grünen Strom“, die den Marktpreis künstlich verteuern, obwohl der Strompreis an der Strombörse fällt.

Sinkt der Strompreis an der Strombörse wegen der angebotenen Menge, so verteuert sich der Strompreis über die Marktprämie und Managementprämie für den Verbraucher.

Die Managementprämie ist sozusagen für den zugeschalteten Stromhändler, der den Strom an der Börse verkauft und wird zu einem Teil dem Anlagenbetreiber und zum anderen Teil dem Stromhändler in die Taschen geschoben, ohne überhaupt einen ökonomischen Mehrwert zu erbringen.

So wird die Akzeptanz gegenüber dem „Grünen Strom“ im Volk natürlich vorsätzlich zerstört, man spricht hier von Abzocke und Betrug.

Die Marktprämie schafft allein nur Kosten für alle Verbraucher, ändert nichts am gelieferten Strom, der bei Solarenergie nur von der Sonne abhängt und beim Windstrom nur vom Wind. Die Managementprämie ist vollkommen unsinnig, außer man will die Energiewende verhindern.

Der billigste Strom, der sogenannte Windstrom wird so zum teuersten, selbst wenn er wegen fehlender Leitungen oder einem Überangebot an Stromerzeugung  nicht eingespeist werden kann, natürlich liegt auch auf nicht eingespeistem Strom eine Steuer, die wundersame Vermehrung von Steuereinnahmen, wofür uns das Ausland beneidet.

HB

Weitere Beiträge:



Diesen Artikel weiterempfehlen:






Schreibe einen Kommentar

Top