Gebrochene Brennelementefedern auch im AKW Grafenrheinfeld

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Rechts und links die beiden Naturzug-Nasskühltürme, in der Mitte der Druckwasserreaktor / Foto: Wikipedia
Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Rechts und links die beiden Naturzug-Nasskühltürme, in der Mitte der Druckwasserreaktor / Foto: Wikipedia

(WK-intern) – Nach dem Fund von gebrochenen Brennelemente-Haltefedern im Atomkraftwerk Brokdorf sind bei Kontrollen auch in Grafenrheinfeld defekte Federn gefunden worden.

Atomkraftgegnern fordern den sofortigen Stopp aller Meiler für umfassende Untersuchungen, denn offenbar liegt hier ein systematischer Fehler vor, der bei einer Notabschaltung zum Versagen der Sicherheitseinrichtungen führen kann.

Am 28. März war Brokdorf unplanmäßig vom Netz gegangen, nachdem im Nasslager beschädigte Teile an Brennelementen gefunden wurden.

Die sogenannten Niederhaltefedern fixieren die Brennelemente beim Betrieb in der Anlage und sorgen dafür, dass diese nicht abheben. Im Falle einer Schnellabschaltung sollen sie ein Verhaken verhindern. Die Aufsichtsbehörden ordneten umfassende Untersuchungen an.

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