Pressekonferenz 2012 des Deutschen Wetterdienstes zur Klimaänderung

Lufttemperatur Deutschland 1881-2011, Quelle: DWD
Lufttemperatur Deutschland 1881-2011, Quelle: DWD
Lufttemperatur Deutschland 1881-2011, Quelle: DWD

(WK-news) – Ergebnisse der Klimaforschung müssen Teil des Verwaltungshandelns werden

Berlin – „Der langfristige Trend zu steigenden Temperaturen ist in Deutschland und weltweit ungebrochen.

Kein Land wird von den Folgen des Klimawandels verschont bleiben und kein Land kann diese Herausforderung alleine stemmen.

Es kommt deshalb darauf an, weltweit und in Deutschland das Thema Klimawandel zu institutionalisieren. Die Ergebnisse der Klimaforschung müssen bei Bund, Ländern und Kommunen umfassend in Entwicklungspläne und gesetzliche Regelungen einfließen. Wenn dies gelingt, haben wir eine Grundlage gelegt, um die Folgen des Klimawandels in Deutschland erfolgreich zu bewältigen.“ Das erklärte der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Dr. Paul Becker, auf der jährlichen Klima-Pressekonferenz der Bundesbehörde in Berlin.

Deutschland sei dabei schon gut vorangekommen. Zum Beispiel konnte durch Verwaltungsvereinbarungen zwischen fast allen Bundesländern und dem nationalen Wetterdienst zu Themen wie Klimaberatung und Klimaanpassung eine rechtliche Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt werden. Als positives internationales Beispiel stellte Becker eine Initiative der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), einer Unterorganisation der Vereinten Nationen, vor. Ziel des Global Framework for Climate Services (GFCS) sei, den weltweiten Austausch von Wissen über den Klimawandel zu vertiefen. Vor allem aber solle für die gegenseitige Hilfe bei der Anpassung an die Klimaänderung ein internationaler Rahmen geschaffen werden. Becker: „Wir nennen das Capacity Building. Das soll vor allem den ärmeren Ländern helfen, sich bei der Anpassung selbst zu helfen. Hat GFCS Erfolg, wird das langfristig – und das ist nicht nur ein moralisches sondern auch ein sicherheitspolitisches Argument – auch den Industriestaaten helfen. Ich nenne hier nur das Stichwort Klimaflüchtlinge“. Die deutschen Beiträge zu GFCS würden durch den DWD koordiniert.

Trend zu steigenden Temperaturen ist ungebrochen
Der DWD warnte davor, die mit dem Klimawandel einhergehende Temperaturerhöhung in Frage zu stellen. Zwar würden immer wieder wärmere und kältere Jahre oder über mehrere Jahre stagnierende Temperaturen auftreten. Diese für das Klima typische Variabilität ändere aber nichts am langfristigen Trend. Ein Blick auf die Fakten sorge da für Klarheit: Das Jahr 2011 war weltweit mit einer Mitteltemperatur von 14,4 Grad Celsius (°C) etwa 0,4 Grad wärmer als das vieljährige Mittel. In den vergangenen 30 Jahren waren weltweit 28 Jahre zu warm. In Deutschland lag das Jahr 2011 sogar um 1,4 Grad über dem langjährigen Mittel von 8,2 °C. Das war hierzulande das viertwärmste Jahr seit Beginn deutschlandweiter Messungen im Jahr 1881. In den zurückliegenden 30 Jahren fielen 24 zu warm aus. Darüber hinaus traten die fünf wärmsten Jahre der 130jährigen Zeitreihe des DWD in diesem Zeitraum auf. Ein ganz aktueller Blick auf das laufende Jahr zeige: In den USA war das erste Quartal 2012 das wärmste seit 1895. Auch in Deutschland liegen die Temperaturen bisher schon wieder im Plus.

Angesichts dieser Fakten komme es darauf, die Klimaveränderung und deren Auswirkungen auf Deutschland zu erforschen. Dies sei eine gesetzliche Aufgabe des DWD, die ihm ermögliche, Politik, Verwaltung und Wirtschaft bei der Anpassung an den Klimawandel zu beraten.

Klimawandel wird Großwetterlagen verändern
Ein Ergebnis dieser Forschung sei, dass der Klimawandel die Wetterlagen verändern werde. Aus dem Fernsehen bekannte Beispiele für Wetterlagen sind das Azorenhoch und die nordatlantischen Tiefs. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass unsere Wetterküche durch den Klimawandel kräftig in Bewegung gebracht wird“, erläutert DWD-Experte Klaus-Jürgen Schreiber die künftigen Veränderungen. Betroffen sei das gesamte Wettergeschehen mit Temperatur, Windstärke, Windrichtung, Niederschlag und Wetterextremen wie Starkregen, Böen oder Gewittern.

Eine grundsätzliche Erkenntnis sei, dass sich die Hauptwindsysteme der Erde und mit ihnen die Hoch- und Tiefdruckgebiete tendenziell zu den Polen verlagern – seit Mitte des 20. Jahrhunderts bereits um etwa 180 Kilometer. Für unsere mittleren Breiten bedeute das: Die vorherrschende Westwindzone verlagert sich nordwärts. Damit seien im Winterhalbjahr eine Zunahme der milden Wetterlagen und zugleich eine Abnahme kalter Strömungen verbunden. Natürlich könne es weiterhin zu sehr kalten Wetterlagen im Winter kommen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür werde vermutlich geringer. Als Beispiel einer einzelnen Wetterlage beschrieb der DWD die Veränderungen bei den zentral über Mitteleuropa liegenden, feuchten Tiefdruckgebieten. Die Klimaforscher hätten schon bisher eine Zunahme beobachtet. Die mittlere jährliche Zahl sei von 1951 bis 2011 um 20 Prozent gestiegen. Das werde sich, wenn die Klimaprojektionen Recht behielten, bis zum Ende des Jahrhunderts fortsetzen. Solche Tiefdruckgebiete enthalten überdurchschnittlich hohe Feuchtigkeit – die beste Voraussetzung für gefährliche Starkniederschläge. Schreiber: „Wir müssen also künftig mit mehr Überschwemmungen rechnen – wenn wir uns darauf nicht vorbereiten.“

Unter dem Strich werde der Klimawandel vor allem im Winterhalbjahr mehr regenreiche Tiefdruckgebiete aus dem Westen und vermehrt gefährliche Starkniederschläge bringen. Die Winter in Deutschland würden bis zum Ende des Jahrhunderts im Mittel nasser und milder. Das müsse vor allem den Hochwasserschutz interessieren. Im Sommer würden solche feuchten, regenreichen Wetterlagen hingegen seltener. Das führe zu mehr Trockenheit und tendenziell mehr Dürren, Niedrigwasser und Risiken im Wassermanagement. Davon betroffen seien vor allem die Landwirtschaft, aber auch Energieversorger und Wasserwerke. Schreiber: „Es ist nun Sache der Politik, daraus die Konsequenzen zu ziehen und für eine frühzeitige Anpassung an den Klimawandel zu sorgen.“

PM: http://www.dwd.de

WK: Eine ganz andere Überlegung zur Klimaerwärmung:

Der Ausstoß von radioaktiven Partikeln ist weltweit nachweisbar, z. B. auch auf den Eisflächen von Arktis und Antarktis. Jedes dieser Partikel gibt Wärme an seine Umgebung ab. Betrachten wir den Ort der größten Eis-Schmelze, so liegt dieser nahe dem Permafrostboden von Sibirien, das ist theoretisch nicht nachvollziehbar, wenn es am CO2 Ausstoß liegen sollte. Es ist jedoch leicht erklärlich, wenn wir die sibirischen Flüsse und Ströme zurückverfolgen, an denen zahlreiche Atomkraftwerke kühlen. Im nördlichen Eismeer verrottet zudem die russische Atomflotte und gibt unablässig Partikel an die Umgebung und das Meer ab. Der Golfstrom treibt die tödlich strahlende Fracht vor die Küsten von Nordsibirien und niemandem fällt es auf.

Atommüll Wiederaufarbeitungsanlage wie La Hague in Frankreich sind auch an den sibirischen Flüssen angesiedelt, wenn wir nur annehmen die seinen so “gut und sicher” wie La Hague, dann sollte man doch nach ganz anderen Stoffen als Ursache des Klimawandels suchen. Strahlung erzeugt immer auch Wärme, eine Mikrowelle ist selbst nicht heiß, doch all Materialien die Wasserbestandteile besitzen werden erhitzt! Auch die Strahlung der Sonne, die selber nicht warm ist, erhitzt nicht den Weltraum, sondern nur die Partikel und Planeten.

Die Schutzhülle der Atmosphäre unserer Erde hat bisher alle schädlichen radioaktiven Strahlen so weit zurückgehalten, dass hier Leben möglich ist und eine übermäßige Erhitzung und gleichzeitig übermäßige Kälte der Erde nicht stattfindet.

Der Fallout von La Hague als nur einer Wiederaufbereitungsanlage weltweit hat lange schon die Freisetzung von allen atomaren Testexplosionen überschritten und diese Partikel haben eine Halbwertzeit von Menschen unvorstellbarer Zeit.

Zudem schwirren in der Atmosphäre unendlich viele dieser Teilchen herum, doch niemanden interessiert diese gefährliche Verseuchung, die gleichermaßen hier Wärme abgeben.

Das WK sieht somit nicht einen unerwarteten Klimawandel und auch die weltweiten Phänomene nicht als unerklärlich, eine Verwaltungsvereinbarungen, die hier so gelobt wird ist für uns weder nachvollziehbar noch eine Lösung.
HB

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