PowerWind GmbH stellt Insolvenzantrag

(WK-news) – Die PowerWind GmbH hat am 24.04.2012 beim Amtsgericht Hamburg ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt.

Das neue Insolvenzrecht bietet sehr gute Möglichkeiten zur nachhaltigen Sanierung.

Wichtige Märkte des deutschen Windenergieanlagenherstellers, der sich auf kleine bis mittelgroße Community-scale Projekte spezialisiert hat, liegen in Süd- und Osteuropa.

Aufgrund des schwierigen Finanzierungsumfelds kam es in diesen Regionen zu Projektverzögerungen, die sich negativ auf das Geschäft des Unternehmens ausgewirkt haben. Daher stellten die Geschäftsführer am Dienstag einen Insolvenzantrag.

PowerWind nutzt die neuen Möglichkeiten des Insolvenzrechts, das durch die Einführung des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (“ESUG”) am 01.03.2012 reformiert wurde und beabsichtigt eine Sanierung in Eigenverwaltung, ein dem Chapter 11 in den USA entsprechendes Verfahren.

Gemeinsam mit dem gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalter Dr. Sven-Holger Undritz aus der renommierten und auf Sanierungsrecht spezialisierten White & Case Insolvenz GbR wird jetzt die Sanierung des Unternehmens angestrebt. Die PowerWind Geschäftsführung wird bei der Durchführung der Eigenverwaltung von der ebenfalls auf Sanierungen spezialisierten Kanzlei Wellensiek beraten. Da PowerWind einen ausgezeichneten Ruf im Markt genießt, ist die Geschäftsführung zuversichtlich, zusammen mit Kunden, Belegschaft und Lieferanten eine schnelle und nachhaltige Sanierung erreichen zu können. Das neue Insolvenzrecht bietet nach Einschätzung aller Beteiligten dafür sehr gute Möglichkeiten.

PM: PowerWind

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