WACKER nimmt Produktionsanlagen für Polysilicium in Nünchritz offiziell in Betrieb

Kreisgasanlage der Polysiliciumproduktion im Werk Nünchritz. In der Anlage werden anfallende Nebenprodukte recycelt, um sie wieder in den Herstellungsprozess einzuspeisen.
Kreisgasanlage der Polysiliciumproduktion im Werk Nünchritz. In der Anlage werden anfallende Nebenprodukte recycelt, um sie wieder in den Herstellungsprozess einzuspeisen.
  • NEUE PRODUKTIONSANLAGEN STEIGERN DIE KAPAZITÄT VON WACKER UM INSGESAMT 15.000 JAHRESTONNEN
  • INVESTITIONEN VON RUND 900 MIO. € SCHAFFEN IM WERK NÜNCHRITZ MEHR ALS 500 NEUE ARBEITSPLÄTZE
  • VORSTANDSVORSITZENDER RUDOLF STAUDIGL: „WIR SEHEN DIE PERSPEKTIVEN FÜR DIE PHOTOVOLTAIK POSITIV“

(WK-intern) – Die Wacker Chemie AG hat heute am Standort Nünchritz ihre Anlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilicium offiziell in Betrieb genommen.

In Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich sowie zahlreicher weiterer hochrangiger Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung übergab der Münchner Chemiekonzern den neuen Produktionskomplex seiner Bestimmung. Insgesamt hat WACKER rund 900 Mio. € in die neuen Anlagen investiert und schafft dadurch mehr als 500 neue Arbeitsplätze.

Nach dem Beginn der Produktion im Herbst vergangenen Jahres ist der Hochlauf der Anlagen inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die volle Nennkapazität von rund 15.000 Tonnen pro Jahr wird voraussichtlich bereits in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Insgesamt steigert WACKER seine Gesamtkapazität für Polysilicium bis Ende 2012 auf rund 52.000 Jahrestonnen und ist damit einer der größten Hersteller weltweit. Mit dem gegenwärtig im Aufbau befindlichen Polysiliciumstandort in Charleston (Tennessee, USA) erhöht sich die Kapazität bis 2014 nochmals auf dann rund 70.000 Jahrestonnen. WACKER stärkt auf diese Weise seine Position als führender Hersteller von hochwertigem Halbleiter- und Solarsilicium.

“Der Kapazitätsausbau ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Nachfrage unserer Kunden nach qualitativ erstklassigem Polysilicium für Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad auch in den kommenden Jahren bedienen zu können“, sagte Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, in seiner Festrede. „Das gesamte Polysilicium von WACKER steht bis Ende 2015 nahezu vollständig unter Vertrag einschließlich der Mengen aus der Produktion in Nünchritz.“

Nachdem im 4. Quartal 2011 massive Überkapazitäten in der Solarindustrie und die Konsolidierung innerhalb der Branche das Polysiliciumgeschäft von WACKER stark gebremst hatten, hat sich die Nachfrage in den ersten Monaten des laufenden Jahres wieder deutlich belebt. Die Absatzmengen waren im 1. Quartal 2012 um knapp 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Gegenwärtig laufen alle Produktionsanlagen auf Volllast. Aus heutiger Sicht wird die Nachfrage in den kommenden Monaten weiter robust bleiben.

In seiner Rede ging Staudigl auch auf die künftigen Erwartungen von WACKER für den Solarmarkt ein. „Wir sehen die Perspektiven für die Photovoltaik sehr positiv, denn der deutliche Preisrückgang bei Polysilicium, Wafern, Zellen und Modulen steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit als Energieträger“, betonte der Konzernchef. Das werde dazu führen, dass neue Märkte erschlossen werden. Die großen Wachstumsmärkte der Zukunft seien China, Indien und die USA. „Das Polysilicium aus Nünchritz hilft uns dabei, dieses Wachstum zu begleiten“, zeigte sich Staudigl überzeugt.

WACKER in Nünchritz

Das Werk in Nünchritz, im Jahr 1900 als Chemiestandort gegründet, gehört seit 1998 zum WACKER-Konzern. Seitdem wurden rund 1,5 Mrd. € investiert und das Werk Nünchritz zu einer der weltweit größten und modernsten Produktionsstätten für Silicone und polykristallines Reinstsilicium ausgebaut. Am Standort Nünchritz sind derzeit mehr als 1.400 Mitarbeiter beschäftigt.

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

PM: Wacker Chemie AG
Presse und Information
Christof Bachmair
E-Mail christof.bachmair@wacker.com
www.wacker.com

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