AGO AG, Spezialist für BHKW-Anlagen – Umsatzerlös von rd. 70 Mio. Euro in 2011

AGO AG veröffentlicht Geschäftszahlen 2011

  • Umsatzerlöse 2011: TEUR 69.452 (+46 Prozent)
  • EBIT 2011: TEUR 264 (Vorjahr: TEUR -7.760)
  • Brutto-Marge 2012: Deutliche Steigerung zu verzeichnen
  • Q1 2012: Positive Entwicklung auf Basis vorläufiger Zahlen
  • Ausblick 2012: Positives Kerngeschäftsergebnis erwartet

Kulmbach – Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41, ISIN: DE000A0LR415) hat den Konzernabschluss 2011 gemäß IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.

Im Geschäftsjahr 2011, welches von der Umsetzung und konsequenten Verfolgung der strategischen Zielsetzung – der Fokussierung auf das integrierte Projektmanagement von der Planung über den Bau bis zum Service von dezentralen Energieversorgungsanlagen – geprägt war, erhöhten sich die Umsatzerlöse von TEUR 47.632(*) um 46 Prozent auf TEUR 69.452. Damit befanden sich die Umsatzerlöse auf dem höchsten Niveau der 32jährigen Firmengeschichte. Die Brutto-Marge verbesserte sich von ca. 3,0 Prozent auf 4,3 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) wurde nach TEUR -7.760 im Vorjahr mit TEUR 264 ausgewiesen. Auch das Konzernergebnis stellte sich im Geschäftsjahr 2011 mit TEUR -1.555 (Vorjahr: TEUR -8.309) deutlich verbessert dar.

Das Geschäftsjahr 2011 war trotz der deutlichen Ergebnissteigerung insbesondere von einer sehr hohen Auslastung und der Ausführung margenschwächerer Aufträge, die im Krisenjahr 2010 angenommen wurden, geprägt. Darüber hinaus haben der Anlagenbetrieb sowie der Verkauf einer italienischen Tochtergesellschaft das Ergebnis im Jahr 2011 belastet. Die operative Strategie der AGO AG sieht neben dem sukzessiven Abbau des Anlagenbetriebs als Contractingmodell, die Konzentration der Geschäftstätigkeiten auf die Kernkompetenzen vor. So liegt der Schwerpunkt auf dem Engineering von komplexen Blockheizkraftwerken und deren Technologieumfeld wie Absorptionskälteanlagen und Dampferzeugungsanlagen. Einhergehend mit dem Abschluss der Beteiligungsverkäufe wird der Rückzug aus dem Bereich Anlagenbetrieb voraussichtlich bis Ende 2012 abgeschlossen sein.

Die liquiden Mittel konnten zum 31. Dezember 2011 – trotz der erheblicher Investitionen in das Sachanlagevermögen in 2011 – mit TEUR 7.434 (Vorjahr: TEUR 9.877) ausgewiesen werden. Bei einer Bilanzsumme zum 31. Dezember 2011 von TEUR 31.800 (Vorjahr: TEUR 36.908) verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 15,05 Prozent (Vorjahr: 13,14 Prozent).

Der Auftragseingang belief sich zum 31. Dezember 2011 auf rund EUR 53,3 Millionen und der Auftragsbestand auf rund EUR 28,2 Millionen.

„Im Transformationsjahr 2011 war es aus unserer Sicht notwendig, den Auftragseingang zu regulieren, um eine positive und wirtschaftlich gesunde Auslastung zu schaffen. Gleichzeitig lag und liegt unser Fokus auf höhermargigen Projekten. Bereits Ende 2011 schlug sich diese Regulierung des Auftragseingangs im Zahlenwerk nieder. Vollumfänglich werden die positiven Effekte im Jahr 2012 erwartet.“, so Hans Ulrich Gruber, CEO der AGO AG Energie + Anlagen.

Nach vorläufigen Angaben zum ersten Quartal 2012 beliefen sich die Umsatzerlöse der AGO AG Energie + Anlagen auf EUR 11,2 Millionen. Obwohl die Umsatzerlöse damit rund 36 Prozent unter dem Vorjahr (Q1 2011: EUR 17,4 Millionen) lagen, konnte die Brutto-Marge auf 7,5 Prozent (Q1 2011: 4,5 Prozent) gesteigert werden.

“In den Zahlen für das erste Quartal 2012 wird sich zeigen, dass wir die richtigen strategischen Weichen gestellt haben. So weisen die spürbar besseren Margen bei unseren Aufträgen mit einer anhaltend steigenden Tendenz ein deutliches Wachstum auf. Der planmäßig regulierte Auftragseingang betrug zum 31. März 2012 TEUR 6.731 – der Auftragsbestand TEUR 24.400. Einhergehend mit dem Strategiewechsel und dem Beteiligungsverkauf in Italien gehen wir für das Jahr 2012 von einem positiven Ergebnis im Kerngeschäft aus. Auch in den Folgejahren erwarten wir ein nachhaltiges Ergebniswachstum”, so Hans Ulrich Gruber, CEO der AGO AG Energie + Anlagen.

(*) Anmerkung: Die AGO AG Energie + Anlagen hat im Geschäftsjahr 2011 beschlossen ihre italienischen Tochtergesellschaften zu veräußern und hat dies zum Teil auch bereits umgesetzt. Daher werden diese Aktivitäten als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Nach IFRS 5.34 müssen zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung so dargestellt werden, als wäre der Geschäftsbereich bereits im vergangenen Jahr als aufgegeben klassifiziert worden. Aus diesem Grund weichen diese Vorjahreszahlen von den Angaben im Konzernabschluss 2010 ab.

Der Konzerngeschäftsbericht 2011 der AGO AG Energie + Anlagen seht ab sofort unter www.ago.ag im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung.

Über AGO AG Energie + AnlagenDas 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.

PM: AGO AG Energie + Anlagen
Christian Reinlein
www.ago.ag
ir-ago@ago.ag

AGO AG Energie + Anlagen
Christian Reinlein

Am Goldenen Feld 23
D-95326 Kulmbach
www.ago.ag

Tel.: +49 (0) 9221 602 115
Fax: +49 (0) 9221 602 149

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