Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten – ein neuer Hoffnungsträger?

(WK-intern) – Die Internationale Energieagentur IEA hat in ihrem World Energy Outlook im November 2010 den Peak der konventionellen Ölförderung für das Jahr 2006 festgestellt.

Es kann keinesfalls davon gesprochen werden, dass die Entscheider in Politik und Wirtschaft und die Öffentlichkeit weltweit die Tragweite verstanden haben.

Andererseits breitet sich das zunehmende Gefühl aus, dass die Zeit des billigen und wertvollen Öls schon bald vorbei sein könnte.

Hektisch wird nach neuen und teilweise höchst gefährlichen neuen Quellen und Alternativen gesucht: Aber ist die Öl- und Gasförderung in immer tieferliegenden Gesteinsschichten der Ozeane nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und den Risiken der vielen Gasbohrinseln noch zu verantworten? Ist das Aufbrechen von meist tiefliegendem Gestein mit Erdgaseinschlüssen und das Herauspressen des Gases (Fracking) unter den gigantischen ökologischen und sozialen Folgen ein vertretbarer Weg? In Frankreich wurde ein Gesetz gegen die Erschließung von Erdgas durch Fracking verabschiedet. Die USA, Polen und andere Länder setzen auf diese Form der Gasförderung.

Die Veranstalter der Tagung sind: ASPO Deutschland – Association for the Study of Peak Oil and Gas, Evangelische Akademie zu Berlin, IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin.

Programm, Organisation und Anmeldungen: www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=9834&archiv=0
Anmeldungen sind auch möglich unter: Fax (030) 203 55 – 550 oder E-Mail (huschke(at)eaberlin.de)

IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH
IZT – Institute for Futures Studies and Technology Assessment
E-Mail: info@izt.de
http://www.izt.de

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