Umwandlung von Holz in Strom und Wärme in dezentralen Anlagen

Pressebild: Gasmotor des agnion Heatpipe-Reformer
Pressebild: Gasmotor des agnion Heatpipe-Reformer

(WK-intern) – Technische Stellungnahme zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse mit dem Heatpipe-Reformer

Fraunhofer-Institut bescheinigt den innovativen Bioenergieanlagen der Firma eine ausgereifte Technologie und stabilen Betrieb

Pfaffenhofen – Die agnion Technologies GmbH, Vorreiter auf dem Gebiet der Umwandlung von Holz in Strom und Wärme in dezentralen Anlagen, erhält für seine Technologie Bestnoten vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.

Eine technische Stellungnahme belegt klar die Innovationskraft und Marktreife des agnion Heatpipe-Reformers. Die Anlagen erzeugen im Dauerbetrieb Strom und Wärme und sparen gleichzeitig jährlich etwa 2.800 t des klimaschädlichen CO2 ein, ohne dass organisch belastetes Abwasser oder kohlenstoffhaltige Stäube entstehen.

Fraunhofer UMSICHT war zur unabhängigen technischen Bewertung des Vergasungs- und Verstromungsverfahrens beauftragt und hat seine „Technische Stellungnahme zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse mit dem Heatpipe-Reformer“ gerade abgeschlossen.

Bei dem agnion Verfahren (Heatpipe-Reformer) handelt es sich um eine zweistufige Umwandlung von fester, holzartiger Biomasse in Strom und Wärme. Im ersten Schritt wird das Holz in ein Gas umgewandelt, das brennbare Bestandteile enthält. Im zweiten Schritt wird dieses Gas in einem Gasmotor zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Herzstück der agnion Technologie ist das Konzept der indirekten Wärmeübertragung aus der drucklosen Brennkammer in den druckaufgeladenen Reformer mithilfe von sogenannten Heatpipes. Der agnion Heatpipe-Reformer ist auf eine Ausbringung von 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie ausgelegt. Einzige entsorgungspflichtige Reststoffe sind Asche aus dem Rauchgasfilter und das regelmäßig zu tauschende Motoröl des Gasmotors.

Die Erfahrungskurve für die Weiterentwicklung nutzen
„Wir wollten unsere Begeisterung und den Glauben an unser Technik-Konzept stichhaltig absichern. Daher haben wir das Fraunhofer-Institut zu einer unabhängigen Prüfung hinzugezogen.“ erklärt Dr. Stephan Mey, Geschäftsführer agnion, die Beweggründe für die Beauftragung der Stellungnahme. „Dass die Beurteilung in allen Punkten so positiv ausgefallen ist, macht uns stolz und ist eine tolle Bestätigung!“

Bei der Untersuchung wurden sowohl die 2009 in Betrieb genommene Pilotanlage in Pfaffenhofen als auch die gerade angelaufene, erste kommerzielle Kundenanlage in Grassau genau unter die Lupe genommen. Sämtliche Komponenten wurden als sorgfältig ausgesucht und sinnvoll dimensioniert bewertet – von den Fördereinrichtungen über den Reformer bis hin zu den Filtern. Auch die Heatpipes, Kernkomponenten der Anlage, die von agnion selber gefertigt werden, wurden als ausgereift beurteilt.

„Seit Gründung der agnion Firmengruppe im Jahr 2007 wurde systematisch der Bau von kommerziellen Anlagen vorangetrieben. Die im Laufe der Zeit vorgenommenen Veränderungen an den verschiedenen Komponenten der Pilotanalage zeigen, dass von agnion eine konsequente, erkenntnisgetriebenen und wissenschaftlich fundierte Entwicklung betrieben worden ist.“ fasst Tim Schulzke, Projektleiter im Geschäftsfeld Energieträger und Wertstoffe bei Fraunhofer UMSICHT, die Beurteilung zusammen. „Beide Anlagen machen einen aufgeräumten und ausgereiften Eindruck. Der nachweislich erbrachte stabile Betrieb der Pilotanlage lässt auch einen zukünftigen, zuverlässigen Betrieb der Anlagen von mehr als 7.500 Betriebsstunden im Jahr erwarten.“ urteilt Schulzke abschließend.

Sie finden uns zur Hannover Messe vom 23.-27.04.2012 auf der IndustrialGreen Tec in Halle 26 / D12 auf dem Stand des BMU.
Feierliche Einweihung des Heatpipe-Reformers in Grassau mit dem Bioenergie-Tag (Tag der offenen Tür) am 05.05.2012.

Über agnion
Das 2007 gegründete Unternehmen mit heute über 40 Beschäftigten ist ein Vorreiter auf dem Gebiet der Umwandlung von holzartiger Biomasse in Strom und Wärme. agnion nutzt die patentierte Heatpipe-Reformer-Technologie, die eine dezentrale Strom- und Wärmeversorgung zu wettbewerbsfähigen Kosten und mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Verfahren ermöglicht. Die innovativen Anlagen können sowohl Synthetic Natural Gas (Bio-SNG) produzieren als auch in Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten und sind auf Grund ihrer kompakten Größe ideal für die umweltschonende Verarbeitung von lokalen Holzabfällen und Landschaftspflegematerial geeignet.

PM: agnion Technologies GmbH
Frau Eva Jubitz
E-Mail: eva.jubitz@agnion.de
www.agnion.de

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