Regionale Naturschutzvereine sind unverzichtbar für den praktischen Naturschutz

Naturschutzparks / Foto: HB
Naturschutzparks / Foto: HB

(WK-intern) – Umweltstaatssekretär Rabius: “Regionale Naturschutzvereine sind unverzichtbar für den praktischen Naturschutz” – Bekenntnis zum Schutz der Wildnisgebiete

HORSTEDT.   Umweltstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius hält die regionalen Naturschutzvereine für unverzichtbar beim Naturschutz in Schleswig-Holstein:

“Gerade die naturschutzgerechte Betreuung und Pflege von Schutzgebieten zeichnet örtliche Naturschutzinitiativen aus, die mit ihrem hohen Identifikationsgrad vor Ort wichtige Zielgruppen ansprechen und zum Mitmachen animieren”, betonte Rabius heute (19. April) bei der Jahreshauptversammlung des Naturschutzvereins Mittleres Nordfriesland in Horstedt.

Beispielhaft verwies er darauf, dass der Verein Mittleres Nordfriesland insgesamt sieben Schutzgebiete betreue, die Naturschutzgebiete, Teile des Wattenmeer-Nationalparks sowie zwei NATURA 2000-Gebiete umfassen.

Der Umweltstaatssekretär erinnerte daran, dass das Land allein diese umfassende Arbeit selbst nicht leisten, sondern nur Anreize schaffen könne; das Umweltministerium fördere den Verein daher mit etwa 7.500 Euro jährlich für seine Betreuungsarbeit. Er dankte dem Verein für seine für die Region herausragende Naturschutzarbeit, die beides beinhalte – sowohl die so wichtige Naturschutzbildungsarbeit mit dem Bildungszentrum in Bredstedt als auch das tatkräftige Anpacken bei Arbeiten für den Naturschutz.

Ernst-Wilhelm Rabius plädierte zudem in seinem Vortrag zum Thema, “Welche Natur schützen wir?”, neben dem in Deutschland wichtigen Schutz der Kulturlandschaft verstärkt auch wieder die in Schleswig-Holstein nicht mehr sehr weit verbreiteten Wildnisgebiete in den Fokus zu nehmen. Diese seien ebenfalls ein wichtiges Standbein des hiesigen Naturschutzes: “Den Mut, Natur auch mal Natur sein zu lassen, müssen wir wieder aufbringen und so diese Gebiete als Schätze der Natur und ein unwiederbringliches Stück Schleswig-Holstein begreifen”, sagte er.

Als gelungene Beispiele führte er hierfür große Teile des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sowie das vom Verein Mittleres Nordfriesland betreute Naturschutzgebiet “Wildes Moor bei Schwabstedt” an.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Christian Seyfert | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mlur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mlur.schleswig-holstein.de

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